Am Samstag (7. März 2020) ist "Tag der gesunden Ernährung" - doch eigentlich sollte man an jedem Tag an die Gesundheit und das Wohlbefinden des eigenen Körpers denken. Zwischen Büroarbeit und Freizeitstress kommt dies jedoch häufig zu kurz, der Fokus liegt oft auf "schnell und günstig" statt "nahrhaft und wertvoll".

Doch gesunde Ernährung rückt auch einhergehend mit der aktuellen Umwelt- und Klimaschutzdebatte immer stärker in den Vordergrund. Der Trend entwickelt sich wieder hin zum regionalen und saisonalen Einkauf, immer mehr Menschen kochen und backen wieder selbst. Wer sich diesen anschließen möchte, findet auf dem Rezepte-Portal "Fränkische Rezepte" zahlreiche leckere Rezepte, die nur darauf warten, nachgemacht zu werden.

Außerdem haben wir Ihnen hier 5 wertvolle Tipps zusammengestellt, wie Sie gesunde Ernährung in Ihren Alltag integrieren und ganz einfach wieder bewusst etwas Gutes für Ihre Gesundheit machen können.

5 Tipps für gesunde Ernährung

1. Gemüse und Obst - "5 am Tag"

"5 am Tag" - das ist der Name einer weltweiten Aktion, die die Gesundheit der Bevölkerung verbessern möchte. Dies soll durch den vermehrten Verzehr von Obst und Gemüse geschehen. Ideal sind dabei übrigens drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst pro Tag, wobei man unter einer "Portion" ungefähr eine Handvoll versteht.

Wer Lust hat, Obst und Gemüse gleich zusammen in einem gesunden Smoothie aufzunehmen, sollte diesen Grünen Wundersaft ausprobieren:

Hier geht's zum Rezept für grünen Smoothie

2. Gesundheitsfördernde Fette nutzen

Fett klingt immer erstmal negativ - zumindest versuchen wir schon lange, es von unseren Hüften zu verbannen. Dabei sind Fette in der Ernährung unheimlich wichtig: Fettquellen aus Lebensmitteln mit natürlichem Ursprung bilden die Basis einer vollwertigen Ernährung. Nüsse beispielsweise bestehen zu 40 bis 70 Prozent aus Fett, wobei es sich hier zum größten Teil um einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren handelt. Auch der Proteingehalt ist beachtlich - mehr noch bei Samen, die neben dem Protein auch durch Eisen, Zink, Kalium und Magnesium überzeugen.

In diesen Low-Carb-Brötchen steckt viel Gutes: Mandeln, Chiasamen und Leinsamen - perfekt also, um gesundheitsfördernde Fette bereits beim Sonntagsfrühstück aufzunehmen:

Gleich nachbacken: Leckere Low-Carb-Brötchen

3. Industriellen Zucker reduzieren

In vielen industriell hergestellten Lebensmitteln befindet sich künstlich erzeugtes Süßungsmittel. Einer der bekanntesten Schädlinge für den Körper ist die industriell hergestellte Fructosemischung, wie Isoglucose. Diese kann bei höherer Dosis zur Überforderung des Dünndarms und zur Schädigung der Darmschleimhaut führen. Daher gilt es, den Verzehr von Fertigprodukten, wie Tiefkühlpizzen oder Limonaden, zu reduzieren und bestenfalls jede Mahlzeit selbst zuzubereiten.

Das heißt jedoch nicht, dass wir vollkommen auf Süßes verzichten müssen. Wir haben hier ein Rezept für gesundes "Nutella" - den dieser Brotaufstrich ist vegan, ohne Palmöl und ohne industriellen Zucker:

Die gesunde Alternative zu 'Nutella' - gleich ausprobieren

4. Achtsam essen und genießen

In Ruhe essen, lange kauen, sich Zeit nehmen: Diese Regeln sind an sich nicht schwer - sie werden jedoch von viel zu wenigen Menschen eingehalten. In der Mittagspause schnell zum Bäcker, Essen während der Autofahrt oder gar nur kleine Snacks zwischendurch. Das bewusste Aufnehmen der Nahrung hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit - und das persönliche Stressempfinden. Gönnen Sie sich also eine bewusste Pause und nehmen Sie jede Mahlzeit fokussiert und genussvoll zu sich.

Wer der Verdauung neben Ruhe auch mit fördernden Gewürzen helfen möchte, kann dies beispielsweise mit Kurkuma tun. Das gelbe Pulver wirkt entzündungshemmend und verdauungsregulierend und schmeckt besonders lecker als "Goldene Milch":

Goldene Milch selbst machen - so geht's

5. Vollkorn wählen

Vollkornprodukte liefern wichtige Ballaststoffe und regulieren die Darmtätigkeit. Zudem bestehen sie aus langkettigen Kohlenhydraten - im Gegensatz zu Weizenprodukten, die sich durch kurzkettige Kohlenhydrate auszeichnen. Die Kurzkettigen werden schnell zu Zucker abgebaut und gelangen so rasch ins Blut. Häufig werden sie auch als "leere Kalorien" bezeichnet. Vollkornprodukte sollen einer Studie zufolge sogar das Diabetes-Risiko senken.

Wer nun Lust hat, die Sonntagsbrötchen durch ein leckeres, selbst gebackenes Vollkornbrot zu ersetzen, ist hier richtig:

Leckeres Vollkornbrot selbst backen - hier gibt es das Rezept

Natürlich ist dies nur ein Auszug aus der Welt der gesunden Regeln. Regional und saisonal genießen, auf Fleisch verzichten und das Salzen reduzieren. Es gibt viele Ernährungstrends und wertvolle Tipps für eine ausgewogene Ernährung.