Die Butterpreise schwankten in den vergangenen Jahren extrem. Vor gut einem Jahr kostete sie noch über zwei Euro, zuletzt fiel der Preis auf 99 Cent - und geht jetzt wieder Richtung oben. Die gute Nachricht: Butter lässt sich aufgrund ihres hohen Fettgehaltes wunderbar einfrieren. Mache dir vorher Gedanken zur Portionierung. Du kannst problemlos einen ganzen Butterblock einfrieren. Es lohnt sich allerdings auch, die Butter bereits vor dem Einfrieren in 100-Gramm-Portionen aufzuteilen. So hast du immer genau die richtige Menge zum Backen und Kochen parat.

Dabei ist es ganz gleich, ob du Sauerrahm-, Süßrahm-, oder mildgesäuerte Butter nimmst - gesalzene Butter ist in der Regel ein bisschen länger haltbar. Wie sieht es mit Kräuterbutter aus? Auch Kräuterbutter oder Tomatenbutter kannst du ohne Weiteres in die Gefriertruhe legen, es gibt jedoch Unterschiede in der Haltbarkeit. Während gewöhnliche Butter etwa zehn Monate lang im Gefrierfach bleiben kann, ist Kräuterbutter nur etwa sechs Monate lang haltbar. Das liegt an den weiteren Zutaten wie Kräuter, Knoblauch oder Tomaten, die sich in der Butter befinden und schneller schlecht werden können. Möchtest du deine Butter noch länger aufbewahren, kannst du gesalzene Butter verwenden. Diese ist sogar bis zu zwölf Monate im eingefrorenen Zustand haltbar. Das Salz kann das Wasser in der Butter aufnehmen und Mikroorganismen wie Schimmelpilze können dadurch nicht darauf wachsen.

So wird's gemacht: Butter Schritt für Schritt einfrieren

Butter kannst du also in vielen verschiedenen Varianten einfrieren. Auch bei der Form des Einfrierens hast du verschiedene Möglichkeiten. Möchtest du deine Butter nach dem Auftauen gleich als Backzutat verwenden, dann portioniere sie vorher entsprechend der Rezepte. Wiege die Butter dafür ab und schreibe die Grammzahl auf die Verpackung, damit du den Überblick in deinem Gefrierfach behältst.

Fränkische Rezepte: Butter selbst herstellen

Möchtest du direkt einen ganzen Block Butter einfrieren, geht das natürlich auch:

  1. Schritt: Lasse die Butter in ihrer Originalverpackung. Sie ist bereits der beste Schutz vor Gefrierbrand.
  2. Schritt: Verpacke die Butter in einem luftdichten Gefrierbeutel. Frierst du deine Butter portionsweise ein, dann eignet sich stattdessen auch eine Box aus Kunststoff*, Glas oder Metall. Vor allem bei Kräuter- oder Tomatenbutter kann man auch Eiswürfelformen verwenden, um gleich die richtigen Portionen fürs Frühstück zur Hand zu haben.
  3. Schritt: Beschrifte die Verpackung mit dem aktuellen Datum, damit die genaue Haltbarkeit deiner Butter sichergestellt ist.

Unser Tipp: Je nachdem, was du geplant hast, kannst du sogar eine fertige Mehlschwitze vorbereiten. Dafür eignen sich Butterreste besonders gut. Vermische sie einfach mit etwas Mehl und fülle sie portionsweise, zum Beispiel in Eiswürfelbehälter, ab. 

Wie schmeckt die Butter nach dem Auftauen?

Möchtest du deine Butter auftauen, so kannst du sie einfach für zwei bis drei Stunden in den Kühlschrank legen. Möchtest du sie zum Backen verwenden, kannst du die Butter sogar bei Zimmertemperatur auftauen. In der Regel benötigt man für die meisten Backrezepte weiche Butter. Kleinere Butterportionen können auch direkt im gefrorenen Zustand in Suppen und Soßen gegeben werden.

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Doch wie sieht es nun geschmacklich aus? Nach dem Auftauen wirst du kaum einen Unterschied zwischen frischer und eingefrorener Butter feststellen können. Aber Vorsicht: Bleibt deine Butter zu lange in der Gefriertruhe, kann sie mit der Zeit schlecht werden. Hat die Butter nach dem Auftauen Verfärbungen oder riecht und schmeckt säuerlich, solltest du sie unbedingt sofort entsorgen.

Unser Tipp: Butter in Portionen einfrieren und nach dem Auftauen möglichst schnell verwenden!

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