Das Frühstück ist für die meisten Deutschen laut eigener Aussage unverzichtbar, und oft gehört auch immer noch eine Zeitung dazu. Das ergab eine Studie zum Frühstücksverhalten, die das Marktforschungsinstitut Score Media Group in Düsseldorf veröffentlicht hat.

Fast drei Viertel der Deutschen sind demnach "Heavy-Frühstücker" (73 Prozent): Sie starten unter der Woche fast immer mit einer ersten Mahlzeit in den Tag. Allerdings sind laut der Studie die Bayern eher Frühstücksmuffel. Hier beginnen damit 61 Prozent den Tag, in Brandenburg sind es 92 Prozent. Jeder Vierte der regelmäßigen Frühstücker (26 Prozent) gab an, die morgendliche Zeitungslektüre gehöre für ihn dazu.


Frühstück als Auszeit vor dem Arbeitsalltag

Mehr als die Hälfte der "Heavy-Frühstücker" empfinde das Frühstück als wichtige Auszeit, bevor der Arbeitsalltag losgeht, erklärten die Verfasser der Studie. 56 Prozent der Befragten sagten dies, bei den Lesern von Regionalzeitungen 58 Prozent.
Nebenbei werden Medien genutzt: 46 Prozent der regelmäßigen Frühstücker, damit fast jeder Zweite, hört werktags Radio. 38 Prozent dieser Gruppe gaben bei der Frage "Was machen Sie normalerweise neben dem Frühstück?" an, dass sie online gehen, um Nachrichten zu checken. Der Umfrage zufolge nimmt sich die Mehrheit der Frühstücker an Arbeitstagen lediglich zehn bis 30 Minuten Zeit für die erste Mahlzeit.


Über 1000 Menschen befragt

Für die nach Angaben der Score Media Group repräsentative Untersuchung wurden im Mai des laufenden Jahres online 1048 Menschen zwischen 15 und 69 Jahren befragt.