Veganes Essen ist nichts für mich - denken Sie auch so? Warum probieren Sie es nicht einfach mal aus?  Schaden kann es sicherlich nicht und gerade der Januar bietet sich dafür perfekt an.

Was ist der Veganuary? Der Veganuary ist eine Kulinarische-Challenge, die Menschen an die vegane Ernährung heranführen soll. Aus Großbritannien stammend, wird die Challenge mittlerweile von vielen Prominenten unterstützt. Selbst der härteste Rocker Deutschlands Till Lindemann sympathisiert aktuell mit dem veganen Lifestyle. Wer selbst  nicht zu sehr alteingesessen auf den tierischen Produkten behaart, bekommt mit der Challenge, sich einen Monat vegan zu ernähren einen Turbokick für sein Ernährungsbewusstsein.

Vegane Rezepte: Einfach und gesund kochen

Vegan + January = „Veganuary“

Die Begeisterung für vegane Ernährung nimmt auf der gesamten Welt rapide zu. Immer mehr Menschen wollen mit einer bewussten Ernährung nachhaltiger wirtschaften und sorgen sich um ihren Planeten. Der Veganuary will dabei Fleischesser keinesfalls „bekehren“, sondern lediglich zeigen wie abwechslungsreich und vielfältig eine pflanzlich basierte Kost sein kann.

Patrick Bolk, Autor des Buches „Das Kochbuch zum Veganuary“ spricht sich deutlich für das Selbstexperiment aus. Wie all-in.de mitteilt, nennt der Autor in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Spot On News gleich mehrere Gründe, weshalb es sinnvoll ist, an dieser Challenge teilzunehmen.

Angefangen damit, dass der Dezember ohnehin bei vielen zu unnötigen Pfunden an Hüftgold geführt haben, ist der Veganuary eine gute Methode diese wieder loszuwerden. Die vegane Ernährung eignet sich perfekt dafür, Gewicht zu reduzieren, da viele Lebensmittel sehr kalorienarm und leichtverdaulich sind. Allerdings macht Bölk auch gleich darauf aufmerksam, dass es wichtig ist bei dem 4-Wöchigen Experiment nicht nur veganes Fast-Food zu essen. Wer seine Ernährung richtig umstellt, wird körperlich schlanker, fitter und aktiver. 

Vegane Ernährung - Der Veganuary will nicht bekehren

Bolk spricht außerdem davon, dass selbst Menschen die vom Veganismus nicht unbedingt angetan sind, sich den positiven Folgen der Ernährungsumstellung nicht verschließen sollen. Denn die vegane Umstellung führt zu einer deutlichen Verbesserung der Vitalität und auch zu einer direkt sichtbaren Veränderung des Hautbildes. Natürlich sei das wieder bei Mensch zu Mensch unterschiedlich, dennoch kann man insgesamt mit klar erkennbaren Veränderungen spekulieren. 

Das Kochbuch zum Veganuary

Genauso wie die Frage „Wo man als erstes Gewicht verliert?“, kann man das nicht genau sagen. Da Körper und Genetik bei vielen Menschen unterschiedlich sind, lässt sich das nicht eindeutig beantworten. Viel wichtiger sollte der eigene Ansporn sein, die Challenge durchzuhalten. Denn auch, wenn man danach wieder zu seiner alten Ernährung zurückkehrt, lernt man in den vier Wochen enorm viel über die wirklich wahrhaftige bewusste Ernährung. Daher sind auch „nur“ 4 Wochen einen Versuch wert. “Es gibt viele Menschen weltweit, die entweder direkt bei der veganen Ernährung geblieben sind oder sich zumindest anschließend deutlich pflanzenbasierter ernährten. Man lernt in diesem Monat zudem eine ganze Menge, das auch langfristig zu Veränderungen führen kann - auch wenn man sich nicht komplett vegan ernähren möchte", so Bolk. 

Ob nun eine dauerhafte vegane Ernährung wirklich gesünder ist, als eine normale bleibt dabei offen. Bolk betont, dass eine vierwöchige Umstellung nicht den ultimativen Gesundheitsschub durch eine einfache pflanzliche Kost herbeiführen wird, aber auf lange Sich gesehen mal eine gute Möglichkeit ist, etwas Neues auszuprobieren. Darüber hinaus bauen viele Menschen, die den Veganuary mitgemacht haben anschließend deutlich mehr pflanzliche Lebensmittel in ihre Ernährung ein. Die daraus resultierenden gesundheitlichen Vorteile seien nicht zu unterschätzen. Viele Lebensmittel können sich direkt auch negativ auf die Gesundheit auswirken. 

Die Kilos werden purzeln 

Vegan oder nicht? Warum nicht einfach mal neugierig sein? Vier Wochen sind schließlich auch keine Ewigkeit und vielleicht ist der Veganuary ja die Gelegenheit die Lockdown-Zeit ein wenig anderweitig zu würzen.

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