Ali Emiroglu ist 13 Jahre alt, kommt aus Österreichs Hauptstadt Wien und ist der wohl größte Döner-Verehrer, den es gibt. Ein aktuell veröffentlichter Liebesbrief des Jungen, den er seinem Lieblingsessen widmet, wird in den sozialen Netzwerken tausendfach geteilt.

Im Alter von fünf Jahren biss Ali in seinen ersten Döner und war sofort hin und weg. Mit Salat und Soße war der Döner super-saftig und schmeckte "so heftig", schreibt Ali. Daraufhin bat er seine Mutter, ihm gleich noch einen zu holen. Doch seiner Mutter weigerte sich. Und so kam es, dass Ali die ganze Nacht an Döner dachte.

"Meine Liebe zu Döner"

In seinem Liebesbrief mit dem Titel "Meine Liebe zu Döner", der im Wiener Magazin "Biber" erschien, gesteht Ali auch vier Jahre später noch "dönersüchtig" zu sein. Seither verging keine Woche, in der er nicht mindestens einen Döner pro Woche verspeiste. In seinem Liebesbrief bittet Ali alle Eltern, ihren Kindern Döner nicht zu verbieten. "Denn ohne Döner existiert keine Liebe", schwärmt der heute 13-Jährige.

Er rät auch allen Veganern, einen Döner zu probieren, statt "etwas dahinzureden". Ali sieht sich heute selbst als echten Experten für Döner. Und so hat er selbstverständlich auch einen Rat an alle, die bereits wie er Dönerliebhaber sind: "Ihr müsst auch nicht immer bei dem coolsten oder beim luxuriösesten Dönerstand essen - auch bei kleinen Dönerständen kann der Döner heftig schmecken."

Ali weiß worauf es ankommt

Aber: Geiz ist bei Döner nicht geil. Denn Qualität hat laut Ali ihren Preis. " Nehmt ruhig den Döner, der 50 Cent mehr kostet - billig heißt nicht immer gut", empfiehlt der Junge aus Wien. Für seine Zukunft hat Ali übrigens auch schon einen Plan. Eigentlich will er Bautechniker werden, aber sollte daraus nichts werden, hat Ali den perfekten "Plan B": Dönerbudenbesitzer. Und er verspricht: " Ich schwöre euch, Ali"s Döner wird der beste Döner Wiens."