Blaukraut beziehungsweise Rotkraut ist eine der beliebtesten Beilagen der Deutschen. Ob zu Klößen, Kartoffeln oder Spätzle - das Wintergemüse schmeckt einfach immer. Bei vielen darf es deshalb an den Weihnachtsfeiertagen auf gar keinen Fall fehlen. 

In Franken - besser gesagt in ganz Bayern und einigen Teilen Süddeutschlands - nennt man das leckere Gemüse Blaukraut. Im Norden hingegen ist es besser unter dem Namen Rotkohl bekannt. Doch worin unterscheiden sich Blau- und Rotkraut?

Blaukraut oder Rotkraut? Regionale Unterschiede in der Bezeichnung und Zubereitung

Tatsächlich handelt es sich um ein und dasselbe Gemüse. Die unterschiedlichen Farbbezeichnungen kommen durch die leicht verschiedene Zubereitung. Im Norden werden vermehrt säurehaltige Zutaten, wie Essig, hinzugegeben.

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Durch die saure Umgebung liegt ein niedriger pH-Wert vor, wodurch sich die Pflanzenfarbstoffe rot färben. Bei höherem pH-Wert, also durch die weniger säurehaltige, sondern eher süßliche Zubereitung im Süden, entsteht die lila-blaue Färbung.

Die Zubereitungsart bestimmt die Farbe, und diese wiederum den Namen. Dahinter steckt jedoch der gleiche Kohl. Ob Rotkohl oder Blaukraut: Die beliebte Beilage lässt sich ganz einfach selbst zubereiten.

Beliebte Beilage: Blaukraut selbst zubereiten

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