Sie sind schnell gemacht und passen sowohl zu Fleisch als auch Wurst: Salate aus Kartoffeln und Nudeln schmecken fast jedem. Außerdem können Kartoffel- und Nudelsalat vorher zubereitet werden und matschen nicht durch.
Bei der Rezeptur kommt es auf persönliche Vorlieben an. Kochbuchautorin Tanja Dusy liebt den Klassiker ihrer badischen Heimat: Kartoffelsalat mit einer Marinade aus lauwarmer Brühe mit Zwiebeln.


Mediterraner und exotischer Kartoffelsalat

Zu mediterran Gegrilltem passt für Kochbuchautorin Margit Proebst aus München ein Kartoffelsalat, der statt mit Essig und Öl mit einem Pesto, getrockneten Tomaten, Mozzarella-Würfeln und Rucola zubereitet wird. Ihr Tipp: "Den Rucola erst kurz vor dem Servieren dazugeben, damit er nicht zusammenfällt."
Wer es exotisch mag, kann seinen Kartoffelsalat mit der marokkanischen Allroundmarinade Chermoula würzen.

Dafür nimmt Dusy reichlich klein geschnittene Zwiebeln, Knoblauch, viel gehackte Petersilie und Koriandergrün, würzt mit Kreuzkümmel, Kurkuma, Chili, Salz, gibt Olivenöl und reichlich Zitronensaft dazu, mischt alles und lässt es durchziehen. Diese Mischung gibt sie zur lauwarmen Brühe, gießt alles über die lauwarmen Kartoffelscheiben und lässt sie ziehen.


Knoblauch, Thymian und Rosmarin: Allrounder

Für einen Nudelsalat eignen sich alle Nudelformen, die kurz und dickwandig sind, wie Penne und Farfalle. "Aber bitte al dente kochen und kalt abbrausen, damit sie nicht mehr nachgaren", empfiehlt Proebst. Schön seien auch Tortellini.
Auch Nudelsalat gibt Proebst mit einem Pesto den nötigen Kick. Sie mag den Salat gern mit gegrilltem Gemüse, Auberginen, Kirschtomaten, Oliven oder Artischockenherzen. "Dadurch bekommt er eine mediterrane Anmutung.

Immer dann, wenn man das Grillgut mit Knoblauch, Thymian oder Rosmarin würzt, ist das eine gute Ergänzung", sagt die Autorin.


Bulgur oder Couscous?

Würzt Proebst ihr Grillgut mit Kreuzkümmel oder Koriander, wählt sie Bulgur- oder Couscous-Salat dazu aus. Bulgur ist aus Hartweizen. Couscous besteht aus Grieß von Weizen, Gerste oder Hirse. Proebst rät zu den praktischen Instantvarianten. Bei Couscous brüht sie nur die Hälfte der benötigten Menge auf und lässt sie quellen. Die andere Hälfte mischt sie unter den fertigen Salat. Dadurch bleibt er körnig. dpa-mag