Viele kennen das: Die Spülmaschine stinkt nach einem oder mehreren Spülgängen, selbst dann, wenn das Gerät sauber aussieht. In einer Spülmaschine bilden sich gerne unangenehme Gerüche. Auch kann es passieren, dass irgendwann Rostflecken auf dem Besteck erscheinen oder die Gläser matt aussehen, anstatt zu glänzen. Wenn du nicht zu teuren Spezialprodukten oder Spülmaschinen-Deos greifen möchtest, kannst du auch ganz einfach einen Naturkorken nehmen. Ein alter Weinkorken würde schon reichen. Lege ihn in deinen Geschirrspüler und lass dich überraschen. Dieser einfache Trick kann gleich drei dieser Probleme kostengünstig, nachhaltig und ohne Chemie lösen.
Gerüche neutralisieren: So holt der Korken den Geruch aus der Spülmaschine
Wenn es in der Spülmaschine nicht gut riecht, kann das mehrere Gründe haben. Unangenehme Gerüche im Geschirrspüler entstehen in der Regel durch Rückstände von Speiseresten, stehendes Wasser, Feuchtigkeit in Dichtungen oder im Filter sowie durch Bakterienbildung an schwer zugänglichen Stellen. Alle diese Faktoren fördern die Vermehrung von Mikroorganismen. Das Resultat sind muffige oder säuerliche Gerüche.
Sicherlich ist es nie ganz zu vermeiden, dass Fett- und Speisereste Ablagerungen in Sprüharmen oder Dichtungen verursachen. Vor allem stehendes Wasser gilt als eine der Hauptursachen für Geruchsbildung in der Spülmaschine.
Wenn du nicht zu chemischen Duftdeckeln oder Spülmaschinen-Deos greifen möchtest, dann kannst du einen Naturkorken benutzen. Dieser überdeckt im Geschirrspüler schlechte Gerüche nicht künstlich. Er nutzt seine poröse Zellstruktur und natürliche Bestandteile wie Suberin zur Aufnahme und Bindung der Moleküle, die den Geruch verursachen. So werden üble Geruchspartikel absorbiert.
Flugrost auffangen: Das steckt dahinter und so werden deine Bestecke rostfrei
Hast du schon einmal etwas vom Flugrost gehört? Das ist ein weiteres typisches Alltagsproblem in einer Spülmaschine. Bei Flugrost handelt es sich um rostige Ablagerungen auf Besteck oder Geschirr. Anders als bei echtem Materialrost, der eine tiefere Oxidation erfordert, besteht Flugrost meist aus feinen Eisen- oder Metallpartikeln, die sich gerne von nicht rostfreien Gegenständen ablösen.
Zu den oftmals Flugrost produzierenden Gegenständen in der Geschirrspülmaschine gehören etwa Backformen, Töpfe mit nicht rostfreien Schrauben oder beschädigte Geschirrkorbteile. Von diesen lösen sich Partikel ab, welche wiederum als braune Ablagerung auf dem eigentlich silbrig glänzenden Besteck erscheinen.
Der Korken wirkt dabei wie ein natürlicher Rostfänger. Seine saugfähige, raue Oberfläche bindet diese feinen Partikel im Spülgang, bevor sie sich auf Oberflächen festsetzen und den Glanz von Besteck und Glas beeinträchtigen können. So bleibt das Silberbesteck länger glänzend, ohne dass du zu chemischem Rostschutz- oder Spezialreinigern greifen musst.
Matte Gläser und stumpfes Besteck: Endlich wieder glänzendes Geschirr
Kennst du das auch? Die Gläser und das Besteck in der Spülmaschine werden immer stumpfer und verlieren ihren Glanz? Obwohl die Spülmaschine sauber ist, können Gläser oder Edelstahlbestecke mit der Zeit stumpf oder milchig wirken. Keine Sorge. Das liegt oft nicht an mangelnder Sauberkeit in deinem Geschirrspüler, sondern an mikroskopisch kleinen Partikeln und Ablagerungen, die das Licht brechen und so den Glanz mindern. Du hast es also mit einem ähnlichen Effekt zu tun wie beim Flugrost.
Ein Naturkorken im Geschirrspüler kann auch hier helfen und deine Gläser wieder klar machen: Indem er diese Partikel im Wasser bindet, reduziert er deren Anlagerung an Oberflächen und fördert einen klareren Eindruck auf Besteck und Gläsern. So bekommst du dein Geschirr wieder glänzend, und das ganz ohne scharfe Chemie oder teure Spezialpflegemittel. Damit dieser Haushaltstrick zuverlässig funktioniert, solltest du Folgendes beachten:
- Nutze Naturkorken, keine Kunststoff- oder Presskorken, denn nur echte Naturkorken haben die offene Zellstruktur zum Absorbieren und das natürliche Bindungsvermögen.
- Platzierung: Positioniere deinen Korken im Besteckkorb oder in der Besteckschublade. So kommt er gut mit Wasser und Dampf in Kontakt und kann zuverlässig seine Arbeit verrichten.
- Wechselintervall beachten: Nach etwa 20 bis 30 Spülgängen sollte der Korken ausgetauscht werden, denn nach dieser Zeit lässt seine Bindekapazität nach. Du erkennst das auch daran, dass sich der Korken dunkler verfärbt.