"Pflanzenuhr" - Blüten zeigen die Uhrzeit an

Kaum einem ist bewusst, dass viele Blumen im Garten und der Landschaft nur zu einer bestimmten Zeit ihre Blüten öffnen oder ihren Nektar für die Insekten freigeben. Am auffälligsten ist dies bei der Nachtkerze zu beobachten. Sie entfaltet zwischen sechs und sieben Uhr in der Dämmerung ruckartig für eine Nacht ihre Blüten. Man könnte sogar, wenn man diese Vorgänge beobachtet, eine "Pflanzenuhr" anfertigen.

So schließen die Kartoffeln und die Wegwarten ihre Blüten um 3 Uhr am Nachmittag. Die Ringelblumen etwa um 4 bis 5 Uhr. Die Bienen und andere Insekten haben sich darauf eingestellt und wissen genau von ihren Pflanzen, wann sie ihren Nektar freigeben. Somit erstrecken sich die Nahrungsquellen in die Länge und werden nicht auf einmal angeboten. So ist immer wieder der Tisch für die Insekten, die Nektar sammeln, zu bestimmten Zeiten gedeckt. Sogar für die Nachtschwärmer wird ein reichhaltiges Angebot an Blüten bereitgestellt.


Eine grüne Oase schaffen

Die wunderschönen pastellfarbenen Blüten und die fein gefiederten Blätter der Cosmeen, die auch "Schmuckkörbchen" genannt werden, verleihen jedem Garten eine besondere Leichtigkeit. Diese unkomplizierten Sommerblumen sind unentbehrlich für die Bepflanzung eines naturnahen Gartens. Ein regelmäßiger Schnitt für die Vase fördert den Blütenreichtum. Cosmeen geben nicht nur dem Garten, sondern auch als Schnittblumen den Sträußen ein luftiges und zartes Aussehen.

Laubbäume machen Gärten im Sommer zu grünen Oasen. Sie filtern die Luft, binden Schadstoffe und geben Schatten an heißen Tagen. Bäume sind ein Spiegelbild unserer Kultur. Sie erfreuen Herz und Gemüt, strahlen Ruhe und Gelassenheit aus.