Bamberg's Zwiebeltreter

Üblicherweise werden Zwiebeln, wenn sie nicht rechtzeitig ausreifen, umgetreten. Diesem Brauch haben die Bürger von Bamberg ihren Spitznamen Zwiebeltreter zu verdanken. Diese grobe Art führt augenscheinlich zu einer schnelleren Reifung. Raus kommt dabei aber lediglich eine Notreife, die den Gärtner mit minderer Qualität bestraft. Die Lagerfähigkeit ist auf jedem Fall geringer. Dagegen ist es nicht von Nachteil, die Wurzeln ab Mitte August durch einen schrägen Spatenstich teilweise abzutrennen. So wird die Zwiebel auf artgerechte Weise zur Reife angespornt. Zwiebel und Knoblauch dürfen erst geerntet werden, wenn das Laub verwelkt und eingetrocknet ist. Zu früh ausgegrabene Zwiebel halten im Lager nicht lange.


Zucchini-Riesen

Zucchini wachsen bei dem warmen Wetter enorm. Man sollte die Früchte aber nicht zu Riesen heran wachsen lassen. Dann unterbleibt der Nachwuchs, weil die Pflanze dann keine neuen Knospen mehr bildet. Am besten schmecken Zucchini jung in einer Länge von 20-25 cm.


Herzblätter des Pflücksalates

Wer Pflücksalate im Garten anbaut, kann laufend die äußeren Blätter ernten. Die Herzblätter müssen aber unversehrt bleiben. Es sieht dekorativ aus, wenn man neben den grünen Salatpflanzen auch rote hat. Beim Ernten gibt dies gibt ein buntes Gemisch. Dazu geben noch Petersilien- und Rucolablätter die die richtige Würze im Salat. Um diese Pflanzen im Garten anzubauen, bedarf es nur wenig Platz.


Geiztriebe herausbrechen

Bei Tomaten müssen immer noch die Geiztriebe herausgebrochen werden. Die obersten Blüten werden kaum noch reife Früchte hervorbringen. Sie werden besser abgeschnitten, damit die Kraft den bereits vorhandenen Tomaten zugute kommt. Es sollten möglichst viele gesunde Blätter erhalten bleiben. Nur verdorrte oder kranke Pflanzenteile werden entfernt.