Ob Blumen oder das Gemüsebeet - Pflanzen brauchen Wasser, um zu blühen und zu wachsen. Aber nicht überall wird dieselbe Menge an Feuchtigkeit benötigt oder die Bodengegebenheiten unterscheiden sich.


Boden der Gemüsebeete leicht auflockern

Bei anhaltender Trockenheit ist es wichtig, den Boden in den Gemüsebeeten durch leichtes Aufrauen mit einer flachen Hacke im oberen Bereich krümelig zu halten. Dadurch entsteht eine isolierende Schicht, die die Feuchtigkeit weitgehend im Boden belässt. Außerdem werden die keimenden Unkräuter laufend gestört und somit im Entstehen vernichtet. Wenn gegossen wird, hat dies durch langsames Beilaufen des Wassers direkt an den Wurzeln zu erfolgen. Gut ist es, dann die feuchte Stelle gleich wieder mit krümeliger trockener Erde zu überziehen.


Pflanzen nicht mit zu viel Wasser verwöhnen

Ein Benetzen der Blätter ist wegen der Förderung von Pilzkrankheiten immer zu vermeiden. Besonders gut ist das Gießen in den frühen kühlen Morgenstunden. Immer aber ist zu bedenken, dass einmaliges Hacken, zwei bis drei Gießvorgängen entsprechen kann. Man sollte die Pflanzen ohnehin nicht durch laufendes Gießen verwöhnen. Die Wurzeln bleiben sonst in den oberen Bereichen und sehen keinen Sinn darin, sich tiefer zu orientieren. Das ist auch bei Rasen so. Kommt dann eine Hitzewelle, trocknen die verwöhnten Pflanzen dann sehr schnell ohne einen laufenden Nachschub aus. Auch ein Mulchen mit Rasenschnitt hält die Feuchtigkeit im Boden.


Zwiebeln sind gegen Nässe empfindlich

Bei windoffenen Lagen hat man bei Zwiebeln mit Krankheiten kaum Probleme. Entgegen vieler Meinungen, sollten die Zwiebeln jetzt in der Hautwachstumszeit nicht ganz trocken gehalten werden. Beim Wässern ist aber darauf zu achten, dass das Laub nach Möglichkeit nicht benetzt wird. Man lässt das Wasser, möglichst in der Frühe, langsam zu den Pflanzen laufen, um die Erde nicht zu verschlämmen. Gegen Nässe sind Zwiebeln aber sehr empfindlich. Da sie Flachwurzler sind, ist auch Vorsicht beim Hacken geboten. Später wird das Laub nicht niedergetreten, so wie es oft der Brauch ist. Man lässt es natürlich ausreifen.