Die Rose gilt als die Königin der Blumen und will auch so behandelt werden. Wichtig bei einer Rosenpflanzung sind besonders der Standort und der jährliche Schnitt. Wer diese Tipps beachtet, kann sich im Juni über eine prächtige Blüte freuen, die Ihren Garten nur so erstrahlen lässt. 

Generell unterscheidet man zwischen Kulturrosen und Wildrosen. Wildrosen haben meist kleinere Blüten und an ihren Stämmen wachsen Hagebutten. Sie bietet Insekten ein wahres Paradies. Kulturrosen sind gezüchtet und fallen daher üppiger aus. 

Rosen so tief wie möglich setzten

Die beste Pflanzzeit für Rosen ist der Herbst. Mit den  letzten warmen Tagen können sich die Jungpflanzen vor dem Winter gut in der Erde verwurzeln.

Beim Einpflanzen sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Pflanzloch für Rosen besonders großzügig und tief ausgraben. Als Faustregel gilt, dass die Veredelungsstelle, eine Verdickung kurz über dem Wurzelball, ungefähr 5 cm über der Erde sein sollte. 

Standen auf der Pflanzstelle vorher schon Rosen, ist die Erde großzügig auszutauschen, da alle Rosengewächse mehr oder weniger ein Art Hormon über die Wurzeln ausscheiden, mit dem sie die Wurzelkonkurrenz von anderen Pflanzen abwehren. Somit wird auch das Anwachsen der frisch gepflanzten Exemplare erschwert.

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Vor dem Pflanzen sollte das Pflanzloch ausgiebig gewässert werden. So breiten sich die Wurzeln besser auf und bekommen genug Energie für den Start. Zusätzlich sollte kein Dünger direkt an die Faserwurzeln kommen. Hier sind die Rosen sehr empfindlich.

Um das Wachstum in den Gang zu setzten, nimmt man lieber etwas reifen Kompost und bereitet damit die Erde auf. 

Rosen im Frühjahr schneiden 

Der wichtigste Schnitt für Rosen kommt im Frühjahr. Sobald die ersten Knospen zu sehen sind, kann losgelegt werden. Man unterscheidet beim Rosenschnitt zwischen Rosen, Strauchrosen und Kletterrosen


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Bei Beet-, Edel- und Zwergrosen werden zunächst die ältesten Triebe bis zur Basis entfernt, sodass nur 4 bis 5 jüngere stehen bleiben.

Dann werden starke Triebe auf etwa 6 -8 und schwächere auf 3-5 Augen eingekürzt. Es gilt hier die Regel: je stärker der Rückschnitt, umso kräftiger der Neuaustrieb.

Strauchrosen schneiden

Anders ist der Schnitt bei Strauch-, Kletter- und Wildrosen. Öfter blühende Strauchrosen und Englische Rosen können wie Beetrosen behandelt werden. Für eine ausgewogene Form kürzt man schwache Triebe um Zweidrittel und starke Triebe um Eindrittel.

Einmal blühende Strauch- und Wildrosen werden nur ausgelichtet. Dabei kommen verkantete, kranke und zu dünne Triebe heraus. Da diese Rosenarten am mehrjährigen Holz blühen, würde man beim Einkürzen einen Großteil des Flors wegnehmen.

Kletterrosen schneiden 

Bei den dauerblühenden Kletterrosen muss man ebenfalls behutsam vorgehen, da sie ihren üppigsten Flor erst am mehrjährigen Holz bilden. Der jährliche Rückschnitt beschränkt sich hier auf das Entfernen von alten und zu dicht stehenden Trieben so wie das Einkürzen junger Seitentriebe auf 3 bis 5 Augen.

Einmalblühende Kletterrosen, die sogenannten "Rambler Rosen", sind äußerst wüchsig und nur schwer zu korrigieren. Um die Pflanzen vital zu halten, werden erst nach der Blüte die Seitentriebe gekürzt und die zu dicht gewachsenen und schwachen Zweige entfernt.

Rosen richtig gießen

Rosen sollten an luftigen Standorten stehen, um Krankheiten oder Pilzbefall vorzubeugen. Eine weitere Maßnahme ist es die Blätter nicht von oben zu gießen. So sammelt sich keine Feuchtigkeit in den Blattrillen und Pilze und Krankheiten können sich nicht so leicht ansiedeln. 

Ein weiterer Tipp: Nicht an zu heißen und sonnigen Tagen gießen. Das Wasser verdunstet  schnell und die Blätter können schnell verbrennen oder austrocknen. Am besten gießen Sie ihre Rosen morgens, mit lauwarmen Wasser. So bekommt Ihre Rose einen idealen Start in den Tag. 

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