Viele Gartenbesitzer fragen sich, was ist das nur für ein Gewächs, welches da ganz von selbst aufgegangen ist. Es handelt sich um eine Kermesbeere. Sie wird circa 1.50 Meter hoch und stirbt im Herbst ab, um im Frühjahr wieder neu auszutreiben.

Ursprünglich stammt die Pflanze mit den botanischen Namen "Phytolacca acinosa" aus Nordamerika. Inzwischen ist sie aber in vielen Teilen Europas verwildert. Sie befindet sich auch in unseren Gärten auf dem Vormarsch.


Beeren sind giftig für den Menschen

Die sehr dekorative Pflanze blüht von Juli bis Ende August mit aufrecht stehenden rosa Blütentrauben. Die giftigen blauschwarzen Beeren werden auch heute noch zum Färben verwendet.

Die appetitlich aussehenden Früchte der Kermesbeere, die jetzt heran reifen sind zwar für den Menschen giftig; den Vögeln aber macht das Gift nichts aus. So wird durch das Gefressenwerden für die Verbreitung des Samens gesorgt.