Vielleicht hat man ihn selbst im Garten, andere bestaunen die lilafarbenen Felder: Lavendel hat nicht nur einen eigenen Duft, sondern ist auch schön anzusehen. Es gibt unterschiedliche Lavendelarten, die von weiß, rosa bis hin zu bläulich blühen. Was man mit der Pflanze machen kann und wie man sie pflegt, sagen wir euch hier.

Wo Lavendel pflanzen?
Lavendel liebt die Sonne. Deswegen sollte man für die Pflanze einen sonnigen, windgeschützten Platz suchen. Ob man Lavendel in einen Topf oder in den Garten setzt (ab März) – beides ist möglich, jedoch sollte das Wasser immer gut abfließen können. Daher empfiehlt sich ein nährstoffarmer Sandboden. Die Pflanze blüht jetzt bis August.

Wie Lavendel schneiden?
Um den Lavendel ein erstes Mal zu schneiden, ist es jetzt eigentlich schon zu spät. Die Pflanze wird – wie so viele andere auch – im Frühjahr geschnitten. Um ein Drittel kann man den Halbstrauch auch nach der Blüte kürzen.

Lavendel – Was kann man damit machen?
Bekannt ist Lavendel in verschiedenen Ausführungen: Als Duftsäckchen oder -kissen im Kleiderschrank vertreibt es Motten, zur Beruhigung oder zum besseren Einschlafen trinkt man ihn als Tee (nicht in Schwangerschaft anwenden, da es die Wehen fördert). Auch als Gewürz kommt Lavendel zum Einsatz. Als Badezusatz und Seife ist Lavendel verwendbar. Außerdem lässt sich aus der Heilpflanze Öl herstellen. Es lässt sich also innerlich als auch äußerlich anwenden. In Kosmetik wie Creme findet sich die Pflanze auch.

Wie Lavendelöl anwenden?
Lavendelöl lässt sich auf verschiedene Weisen anwenden: als Badezusatz hat es eine entspannende Wirkung, gegen Mückenstiche eine lindernde. Außerdem wird das Öl bei Massagen eingesetzt sowie bei kleineren Schnittwunden. Hier wirkt es antibakteriell und schmerzlindernd. Auch Krämpfe werden durch das Öl gelindert, beispielsweise bei Beschwerden während der Menstruation.
Bei der Anwendung von Lavendel ist es wichtig, sich genau an die vorgegebene Dosierung zu halten beziehungsweise bei der äußeren Anwendung auch erst zu testen, ob man sie verträgt. Ansonsten kann der Körper beispielsweise allergisch reagieren.