Wer sein Haus verkaufen möchte, der muss so einiges beachten. Der aktuelle Immobilienmarkt kann zwar helfen Werte einzuschätzen, allerdings kann eine genaue Bewertung Ihrer Immobilie durch einen fachkundigen Gutachter häufig einen höheren Verkaufspreis erzielen. Wer sein Haus verkaufen möchte sollte sich vor allem gut vorbereiten und sich um rechtssichere Vertragsdetails kümmern. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Immobilien in Franken noch immer günstig

Der aktuelle Immobilienmarkt verzeichnet nach wie vor steigende Preise für Grund und Häuser. Grund hierfür ist der mangelnde Wohnraum. Im Raum München stiegen die Preise für Wohneigentum zwischen 2008 und 2018 um 141 Prozent. In Dortmund, Leipzig und Hannover ist Wohneigentum mittlerweile teurer als in Essen. Hier stiegen die Immobilienpreise in den letzten elf Jahren um rund neun Prozent. Dementsprechend hängt es stark von der Lokalität Ihrer Immobilie ab, welchen Verkaufspreis Ihre Immobilie am Ende erzielt. Immer noch besonders günstig hingegen sind Immobilien beispielsweise in Franken, vor allem in den ländlichen Bezirken. Das wird an einem Beispiel besonders deutlich: In München kostet eine 100-Quadratmeter-Wohnung im Schnitt das 20-fache einen durchschnittlichen Jahreseinkommens, in Franken ist sie schon für etwa drei bis vier Jahresdurchschnittseinkommen zu realisieren.

Unterlagen beim Verkauf: Sie sollten unbedingt auf Vollständigkeit achten

Die wichtigsten Unterlagen beim Verkauf eines Hauses sind der Grundriss, der Energieausweis, der Grundbuchauszug, etwaige Mietverträge, die Flurkarte und die Bauakte. Generell sollten Sie aber davon ausgehen, dass Ihr Käufer alle Unterlagen einsehen möchte. Wir haben Ihnen deshalb eine Liste aller weiteren Unterlagen, die Sie haben sollten, vorbereitet.

  • Alle Baupläne
  • Lageplan
  • Genehmigter Bebauungsplan
  • Grundbuchauszug auf neuestem Stand
  • Berechnete Nutz- und Wohnfläche
  • Unbebaute Raumfläche
  • Bei neuen Gebäuden: Abnahmebescheinigung der Baubehörde
  • Informationen zu eingetragenen Grundschulden
  • Ernergieausweis
  • Preisliste von gegebenenfalls zu veräußernden Gegenständen
  • Bestätigte Vermessung
  • Urkunde der Baugenehmigung
  • Auflistung, Rechnungen und Garantien aller Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen
  • Aktueller Grundsteuerbescheid
  • Nachweis über Nutzungs- und Wohnrechte
  • Originale Kaufverträge
  • Sarnierungsvermerke

Tipp: Achten Sie auf eine Vollständigkeit der Unterlagen. Gehen Sie davon aus, dass Ihr Käufer alle Unterlagen ansehen möchte. Zu den fünf wichtigsten Unterlagen gehören: Grundriss, Energieausweis, Grundbuchauszug, Flurkarte und Bauakte.

Makler, ja oder nein?

Soll man einen Makler engagieren? Als Auftraggeber sollte man sich über die zusätzlichen Nebenkosten im Klaren sein, die ein Makler mit sich bringt. Denn anschließend an den Verkauf fällt natürlich eine Provision an, die entsprechend mit Verkaufswert der Immobilie steigt. Allerdings bringt ein Immobilienmakler auch einige Vorteile mit sich. Zum Beispiel bringt ein Makler ein großes Netzwerk an Interessenten mit sich und Sie profitieren außerdem von einem geringeren Verwaltungs- und Organisationsaufwand.

Verkauf im Falle von Scheidung oder Trennung

Im Falle einer Scheidung oder einer Trennung fällt häufig schon genug organisatorische und emotionaler Stress an. Sind in so einem Fall beide Parteien zu gleichen Anteilen am Haus beteiligt, so ist der Verkauf des Hauses oft die beste oder einzige Lösung. Sollten keine anderen Regelungen getroffen worden sein, so kann der Erlös und beiden Parteien aufgeteilt werden. Was mit Gütern oder Erträgen des jeweiligen Partners passiert, kann zum Beispiel durch eine Gütertrennung oder einen Ehevertrag geregelt sein. Das Ehe- und Familienrecht unterscheidet bei Güterstand zwischen zwei Kategorien:

  • Zugewinngemeinschaft: Bei diesem gesetzlichen Standard werden Erlöse oder verbleibende Schulden gerecht zwischen den Ehepartnern aufgeteilt
  • Gütergemeinschaft/Gütertrennung: Im Ehevertrag festgelegte Wahlgüterstände, die bei einem Verkauf des gemeinsamen Heims verteilt werden

Tipp: Sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin eine Immobilie noch während der Ehe gekauft haben, so ist dieses Haus oder diese Wohnung von einer Gütertrennung ausgeschlossen.

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