Grundsätzlich haben Eltern das Recht alle 10 Jahre ihren Kindern Eigentum im Wert von 400.000 Euro steuerfrei zu schenken. Sollten Sie in einem Testament eine Übertragung Ihrer Immobilie auf Ihre Kinder veranlasst haben, so müssen diese Erbschaftssteuer zahlen. Da der aktuelle Immobilienmarkt weiterhin steigende Preise aufweist, gehen Experten in Zukunft von erhöhten Erbschaftssteuern aus. Familien, insbesondere Eltern, haben nun die Möglichkeit ihr Haus an ihre Kinder zu überschreiben.

Das ist beispielsweise vor allem in Franken im Moment überlegenswert. Denn hier haben Immobilienpreise bislang noch nicht das Niveau erreicht, wie es sich etwa in der Münchner Boomregion darstellt. Vor allem im ländlichen Bereich Frankens lohnt es sich daher, die 400.000 Eurogrenze für eine steuerfreie Schenkung jetzt noch zu nutzen.

Ein Haus überschreiben: Die Besonderheiten

Natürlich erfordert die Überschreibung eines Hauses einen wasserdichten, notariell beglaubigten Übertragungsvertrag und eine gut strukturierte Planung. Ein großer Vorteil der Hausüberschreibung ist, dass die Erbschaftssteuer für die Kinder erlischt oder - sofern sie aufgrund weiteren Erbes weiterbesteht - vermindert sie sich prozentual um den Wert des Hauses. Ganz praktisch ist natürlich auch, dass im Erbfall weniger Vermögen verteilt werden muss. Im Übertragungsvertrag sollten neben den offensichtlichen Dingen wie persönliche Daten, Grundbucheintragungen und Grund der Überschreibung vor allem auch etwaige Gegenleistungen enthalten.

Mögliche Gegenleistungen sind:

  • Verbot des Weiterverkaufs
  • Rückübertragungsanspruch
  • Übernahme von Pflegekosten der eigenen Person
  • Weiterführung des Familienbetriebs
  • Lebenslanges Wohnrecht
  • Leibrente

Das Elternhaus verkaufen

Beim Verkauf eines Hauses ist eine umfassende Beratung sowie gute Vorbereitung wichtig. Neben allen wichtigen Dokumenten ist vor allem die richtige Immobilienwert-Berechnung unerlässlich. Wenn das Elternhaus zu verkaufen ist, sind einige Besonderheiten zu beachten.

  • Sind die Eltern zum Beispiel aufgrund von Krankheit nicht mehr geschäftsfähig, haben Kinder das Recht das Elternhaus zu verkaufen. Hierfür wird entweder eine notariell beglaubigte Generalvollmacht oder eine Entscheidung des Vormundschaftsgerichts benötigt
  • Sind mehrere Kinder Erben des Hauses, so ist im Grundbuch ein gemeinschaftlicher Eigentümer einzutragen. Beim Verkauf muss jeder Eingetragene dem Verkauf zustimmen und bekommt einen Anteil
  • Der Immobilienwert muss von einem Gutachter ermittelt werden

Aroundhome rät: Frühzeitig Ausgleichszahlungen aushandeln

Wer spätere Konflikte zwischen den erbenden Geschwistern vermeiden möchte, sollte frühzeitig Ausgleichszahlungen festlegen.

Aroundhome ist ein Online-Portal, welches Ihnen bei allen Fragen rund um Ihr Zuhause beratend zur Seite steht und Ihnen drei Fachfirmen aus Ihrer Region empfiehlt, sodass Sie wichtige Kauf- und Verkaufsentscheidungen mit einem guten Gefühl treffen können.

Die Vor- und Nachteile eines Maklers

Vorteile

  • Erfahrung hinsichtlich der aktuellen Marktsituation
  • kann den Wert Ihrer Immobilie präzise bewerten
  • verfügt über ein breites Netzwerk an potenziellen Käufern
  • kann Sie zu allen Belangen bezüglich des Verkaufes beraten

Nachteile

  • verlangt eine ortsbedingte Provision (Maklercourtage)
  • je höher der Preis der Immobilie, desto höher die zu zahlende Provision
  • keine Qualitätssicherung der Immobilie garantiert - basiert auf Vertrauen

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