Die Einspeisevergütung für den Verkauf von Stromüberschüssen aus Photovoltaikanlagen wurde erst zu Jahresbeginn gekürzt. Zum 1. April soll eine weitere Reduzierung folgen. Lohnen sich da Photovoltaik und Solaranlagen für den Privathaushalt überhaupt noch? Was kann man sonst tun, um Energie zu sparen? Was ist mit der alten Heizung? Antworten auf diese Fragen geben zwei Experten unseren Lesern bei unserer Telefonaktion am Mittwoch, 21. März, von 16 bis 18 Uhr.

Als Reaktion auf den Solarboom wurde die staatliche Förderung zwischen 2009 und 2011 um ein Drittel gekürzt, zum 1.1.2012 nochmals um 15 Prozent. Nun hat Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler eine Debatte zur Solarförderung angestoßen, die mit weiter sinkenden Tarifen zum 1. April wirksam werden könnte. Nur noch 90 Prozent des Stroms aus Photovoltaikanlagen sollen zu garantierten Preisen abgenommen werden, bei Kleinanlagen sinkt die Quote auf 85 Prozent. Der restliche Strom muss nach dem Entwurf der Bundesregierung selbst verbraucht oder vermarktet werden.

Trotzdem bleiben die regenerativen Technologien interessant: Statt der Einspeisevergütung gibt es seit 2009 Fördergeld für den Eigenverbrauch von Solarstrom. Außerdem ist damit zu rechnen, dass die Stromversorger ihre Preise erhöhen, während die Preise für Solarmodule sinken.

Auch die Preise für Energie aus fossilen Rohstoffen wie Öl und Gas werden auf absehbare Zeit steigen. Deshalb bleibt auch die Solarthermieanlage auf dem eigenen Dach sinnvoll, wenn man Energie und Geld sparen möchte. Bei Solaranlagen kommt es auf die richtige Dimensionierung an: Soll die Anlage nur Brauchwasser erwärmen oder auch die Heizung unterstützen? Da der Kauf einer Solarheizung staatlich gefördert wird, lohnt sich für Privatpersonen der Umstieg auf jeden Fall.

Was die Anlagen kosten, wie groß die Kollektorfläche sein muss und wo es Fördergelder gibt, erfahren Anrufer bei unserer Telefonaktion ebenso wie sie allgemeine Tipps zum Energie sparen in Haus und Hof bekommen. Ein weiterer Punkt ist das Thema Heizungsmodernisierung: Welche Heiztechnik ist empfehlenswert, wenn neu gebaut wird, was kostet sie? Lohnt es sich, moderne Brennwerttechnik zu nutzen? Was ist ein Heizungs-Check und wer führt ihn durch?


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