Kind und Hund - eigentlich ein perfektes Paar, wen man ein paar Dinge beachtet. Wir haben Tipps für die menschlich-tierische Beziehung.

Als bester Freund des Menschen, ist der Hund auch der beste Freund von Kindern. Doch beide Seiten müssen den Umgang lernen.

Es braucht klare Regeln. Der Bundesverband praktizierender Tierärzte empfiehlt diese Grundregeln für das Zusammenleben in der Familie mit Hund:


Kind und Hund nie unbeaufsichtigt lassen

Kleinkinder und Hunde sollten nie unbeaufsichtigt zusammen sein - unabhängig davon, wie brav das Tier oder vernünftig das Kleinkind sein mag. Mit Aufsicht ist aktives Beaufsichtigen gemeint: die Aufmerksamkeit sollte auf Kind und Hund liegen, nicht auf anderen Dingen wie dem Handy oder dem Fernseher. Wenn das nicht möglich ist, sollten Kind und Hund sicher voneinander getrennt sein.
 

 


Richtigen Umgang lernen

Zu aufdringlich oder zu grob - Menschen müssen lernen, wie sie richtig mit dem Hund umgehen. Dabei ist es wichtig, dass auch subtilere Stresssignale wie etwa das Abwenden des Blickes oder das Lefzenlecken erkannt werden können. Im Zweifel sollten Erwachsene eingreifen.

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Ab etwa acht Jahren, so der Tierärzte-Verband, können Kinder Umgangsregeln mit einem Hund eigenständig umsetzen. Dazu gehören etwa: nicht gegen den Strich streicheln, den Hund nicht umarmen oder küssen, schlafende Hunde nicht wecken und nach unerlaubten Aktionen nicht eigenständig bestrafen. Auch klare Besitzregeln bei Spielzeug und Nahrung sollten eingehalten werden.

 

 


Rückzugsort für den Vierbeiner

Jeder Hund sollte einen ruhigen Liegeplatz haben, an dem er sich wohlfühlt und wo es Futter, Wasser und Spielzeug gibt. Vor allem sollten ihn Kinder dort nicht stören können. Die Besitzer sollten dem Hund auch beibringen, sich dorthin zurückzuziehen, wenn es ihm zu viel wird.

 

 


Auf guten Gehorsam achten

Guter Gehorsam und eine gesunde, stabile Rangbeziehung zwischen Besitzer und Hund helfen dabei, auch Kinder in das "Rudel" aufzunehmen. Dafür sollten die Hunde die wichtigsten Kommandos auf eine gewaltfreie, positive Art und Weise beigebracht bekommen.

 

 


Probleme vermeiden

In Beziehungen kann es zu Problemen kommen - auch in der Beziehung zwischen Mensch und Hund. Bekannte problematische Situationen sollten deswegen grundsätzlich vermieden werden. So sollte der Hund beispielsweise beim Fressen nicht gestört werden und das Spielzeug von Hund und Kindern klar voneinander getrennt sein.

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