Psychologie des Kuschelns: 9 Gründe, warum wir häufiger Kuscheln sollten 

Es gibt viele Gründe, warum es sich lohnt zu kuscheln. Dabei spielt es keine Rolle, ob Frau oder Mann, ob Single oder in einer Partnerschaft oder ob alt oder jung. Schmusen und Zärtlichkeit sind ein menschliches Grundbedürfnis, welches unser Wohlbefinden nachgewiesen steigert und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen stärkt. 

  • Kuscheln macht glücklich 

Nicht nur das angenehme Gefühl ist ein Grund, wieso wir gerne kuscheln. Durch Berührungen werden Dopamin (Glückshormon) und Oxytocin ausgeschüttet, auch bekannt als Bindungs- und Kuschelhormon. 

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  • Kuscheln reduziert Stress

Wohltuende Berührungen machen nicht nur glücklicher, sondern reduzieren dabei sogar unser Stresslevel. Die Menge unserer Stresshormone im Blut sinkt und unser Körper verspürt ein warmes, beruhigendes Gefühl. Die Studie einer der führenden Biochemikerinnen auf dem Gebiet belegt, dass das freigesetzte Oxytocin merklich das Stresslevel senken kann.

  • Kuscheln hält gesund

Die Wärme, die beim Schmusen entsteht, erweitert die Blutgefäße und steigert somit die Durchblutung. Dadurch wird der Körper mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und schützt sich zusätzlich vor Viren und anderen Krankheitserregern. Eine Studie der Carnegie Mellon University in Pittsburgh belegt, dass sich kuschelnde Personen weniger mit Erkältungsviren angesteckt haben und damit seltener an Schnupfen erkrankt sind. 

  • Kuscheln ist gut für unser Herz 

Eine weitere Untersuchung zeigt, dass häufige, langfristige Berührungen zu einem niedrigeren Blutdruck führen und somit möglichen Herzprobleme vorbeugen können. 

  • Kuscheln stärkt das Vertrauen 

Das Kuschelhormon Oxytocin wirkt sich nicht nur auf unser Herz und unser Immunsystem aus, sondern kann das Vertrauen und die Sozialkompetenz fördern. Die Studie der National Academy of Science belegen, dass Berührungen vor allem die Eltern-Kind-Beziehung stärken und sich auf die spätere Entwicklung und die zukünftige Sozialkompetenz positiv auswirken. 

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  • Kuscheln dient der Entspannung

Der renommierte Forscher der Züricher Universität, Martin Grunwald, erklärt, dass bestimmte Neurotransmitter den Körper in einen anderen Zustand versetzen: Das Gehirn verwandelt also auf der neuropsychologischen Ebene die Berührungsreize in Entspannungsreize. So entsteht eine Entspannungsreaktion. 

  • Kuscheln hilft gegen Einsamkeit 

Laut der Bundesregierung nahm die Einsamkeitsquote bei den 45- bis 84-Jährigen von 2011 bis 2017 um rund 15 Prozent zu. Gerade in Momenten, in denen Sie sich alleine fühlen, kann eine Schulter zum Anlehnen ungemein helfen. Scheuen Sie sich nicht, die Nähe, die Sie aktuell benötigen, zu suchen.

  • Kuscheln ist ein Liebesbeweis

Ungewollte Berührungen von fremden Personen werden meistens als störend und unangenehm empfunden. Kuscheln ist etwas sehr Intimes und kann signalisieren, wie sehr wir eine Person mögen. Diese körperliche Nähe lassen wir nur zu, wenn wir uns gerne haben oder lieben. 

  • Kuscheln ist nicht schwer 

Kurz gesagt: Kuscheln kann jeder. Dabei spielt das Alter, das Geschlecht oder die Herkunft keine Rolle. Schon von Geburt an kuscheln wir und bis ins hohe Alter sind zärtliche Berührungen ein wichtiger Bestandteil unseres Wohlbefindens und unserer allgemeinen Zufriedenheit. 

Wie man unschwer erkennen kann, gibt es genügend Argumente für das Kuscheln. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle, ob man die Mutter-Kind-Beziehung betrachtet oder das romantische Kuscheln in der Partnerschaft. Doch häufig kommt es vor, dass nur der eine Partner in der Beziehung ein wahrer Kuschelfan ist. 

Wie viel Kuscheln ist normal in einer Beziehung? 

Eine Beziehung lebt von der gegenseitigen Zuneigung. Dabei ist körperliche Nähe ein Indiz für eine gesunde Beziehung.  

Es ist durchaus wichtig dem Partner ausreichend Nähe zu schenken. Im Prinzip sind wir Menschen diesbezüglich alle ähnlich: Wir sehnen uns nach Zuneigung, vor allem in einer Partnerschaft. Insbesondere nach einer gewissen Zeit schleicht sich allerdings in vielen Beziehungen eine gewisse Routine ein und sorgt dafür, dass man sich nicht mehr ausreichend Zeit für Schmuseeinheiten gönnt.  Ein interessanter Fakt für Männer: Jede zweite Frau würde für kuscheln tatsächlich auf Sex verzichten. Bei den Männern sagt das jedoch nur jeder Dritte. Das sollte Grund genug sein, sich genügend Zeit für das gemeinsame Schmusen einzuräumen.  

So denken Männer über das Kuscheln 

Nachdem das Kuscheln bewiesene positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Glücksempfinden hat, sollte man meinen, dass keine große Überzeugungsarbeit mehr von Nöten sei. Doch wie stehen eigentlich die Männer zum Thema Schmusen? Eher ein Mittel zum Zweck oder doch ein wichtiger Bestandteil in der Beziehung? Mit Hilfe einiger Tipps, können Sie herausfinden, welcher Typ Mann bei Ihnen zu Hause ist. 

Typ 1: Der Kuschel-Liebhaber

Tatsächlich gibt es mehr Männer, die gerne kuscheln, als man anfangs vermuten würde. Männer, die kuscheln, können ihre Männlichkeit zärtlich ausleben. Klingt paradox? Wer seine Partnerin geborgen im Arm hält, fühlt den Beschützer in sich. Zugleich zeigt der moderne Mann heute selbstbewusst seine Gefühle. Schließlich ist es längst ein anerkanntes Zeichen von Stärke, zu seinen Emotionen zu stehen, während die Neandertaler unter den männlichen Zeitgenossen noch immer meinen, mit kühler Härte imponieren zu können. 

Typ 2: Der Kuschel-Skeptiker 

Der Kuschel-Skeptiker findet das Schmusen eher lästig. Sei es der Kopf, der immer schwerer wird, während er auf der Brust liegt, die langen Haare im Gesicht oder die stickige Wärme. Überwindet sich der Skeptiker doch zu einer Kuscheleinheit, erwartet er meistens Sex als Belohnung für seine Bemühungen und Anstrengungen.  

Von nackt kuscheln bis Kopf kraulen – Diese Vorlieben haben Frauen 

Die noch so kleinsten Berührungen an den unscheinbarsten Stellen können wahrlich erotische Feuerwerke auslösen. Es gibt viele sensible Körperzonen einer Frau, die bei ihr ein sofortiges Gefühl von Geborgenheit, Lust und Anziehung entfachen.  

Die Bauchregion und vor allem die Schenkel sind beliebte Zonen bei einer Frau. Eine Reihe von Nervenknotenpunkten lassen Sie jede kleinste Berührung spüren und können die Funken sprühen lassen.  

Eine Möglichkeit, die Rezeptoren einer Frau zu aktivieren, ist das Kraulen ihres Kopfes. Die Kopfmassage wird viermal so intensiv wahrgenommen, weil der Druck auf den Haarwurzeln sich wie ein Lauffeuer ausbreitet. Noch intensivere Kuschelerlebnisse entstehen, wenn dabei gänzlich auf die Bekleidung verzichtet wird. Die Frau ist zum einen vom Anblick des nackten männlichen Körpers erfreut. Zum anderen werden Berührungen viel intensiver wahrgenommen. Der BH, der nach einem vollen Arbeitstag unangenehm zwickt, kann endlich abgelegt werden. Die Wärme des männlichen Körpers durchströmt die Frau und das Gefühl von absoluter Geborgenheit breitet sich in ihr aus. 

Ist Kuscheln genauso wichtig wie Sex?

Für Viele stellt sich die Frage, ob das Kuscheln zwangsweise zu Sex führen muss. Die Antwort ist ganz eindeutig: Nein! 

Natürlich gibt es hier keine Faustregel, die für alle Paare anzuwenden ist. Doch es wichtig dem Partner, unabhängig vom Sexualleben, Zuneigung und körperliche Nähe zu schenken. Denn nicht nur der Sex ist ausschlaggebend dafür, ob eine Beziehung längerfristig funktioniert. Vielmehr geht es um den Austausch von Zärtlichkeiten im Gesamten. Nur das Komplettpaket führt zu Vertrauen und langfristig inniger Intimität

Deshalb eine ganze einfache Formel: Je intensiver und inniger zusammen gekuschelt wird, desto mehr Sex springt am Ende des Tages dabei raus. Damit sollten beide Partner auf ihre Kosten kommen und zufrieden gestellt werden. 

Kuschelsutra – 5 Kuschelpositionen für intensives Kuscheln 

Eis am Stiel oder Löffelchen: Die meisten Menschen denken bei diesen Begriffen eher an Sexstellungen. Dabei geht es hier lediglich um das Kuscheln und diese Positionen sind für Jung und Alt.  Mit diesen 5 Kuschelpositionen wird ihre Schmuseerfahrung ein bisher unentdecktes Abenteuer. 


1. An die Brust kuscheln

Die meisten Frauen lieben es, ihren Kopf auf die starke Brust des Partners zu legen und nach den sanften Atemzügen zu lauschen. Dabei streichelt er sanft durch ihr Haar und fühlt sich wohl in der Rolle des Beschützers. Übrigens kann die Position auch in umgekehrter Rollenverteilung ein Genuss für beide sein.

2. Die Löffelchen-Stellung

Ein Klassiker unter den Kuschelpositionen: Der Löffel. Auch hier vermittelt der Mann ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Dabei muss übrigens nicht zwangsweise der Mann der „große Löffel“ sein. Je nach Vorliebe können beide Partner die Beschützer-Rolle einnehmen und den anderen fest umschließen. 

3. Arm-in-Arm

Diese Stellung gehört sicherlich zu einer der intimsten. Bauch an Bauch liegt man aneinander, die Arme fest umeinandergeschlungen. In dieser Position ist man sich so nah, dass die gegenseitige Anziehung deutlich spürbar ist. 

4. Kopf-in-Schoß-Position 
Es kann unglaublich beruhigend sein, den Kopf in den Schoß seines Partners zu legen. Neben der perfekten Gelegenheit, über den Tag und die typischen Alltagssorgen zu sprechen, kann man in dieser Position auch ganz ohne Worte die Zweisamkeit genießen. Eine sanfte Kopfmassage ist dabei das geheime Wundermittel für totale Entspannung. 

5. Eis am Stiel
Sie können einfach nicht die Finger voneinander lassen? Selbst in der größten Hitze, während einer heißen Sommernacht? Auch das Händchenhalten ist ein Beweis dafür, wie sehr Sie die körperliche Nähe genießen. Durch das Signal, den Partner nicht aus seinen Händen lassen zu wollen, verdeutlicht man die gegenseitige Abhängigkeit voneinander. Bei dieser Kuschelposition liegen beide auf dem Rücken, jeder auf seiner Seite des Bettes. 

Kuscheln im Bett oder auf der Couch? 

Eine Umfrage eines Sofa- und Teppichspezialisten, die in Großbritannien durchgeführt wurde, hat ergeben, dass 40 Prozent der Befragten am liebsten gemeinsam mit dem Partner kuschelnd auf der Couch relaxen. 37 Prozent der Briten verteilen sich allerdings sogar auf zwei getrennte Sofas. Auch im Bett gibt es einen überraschenden Fun-Fact: Frauen schlafen besser alleine, Männer schlummern in Zweisamkeit am erholsamsten. Doch kein Grund zu Sorge: Ein gemeinsames Bett mit genügend Platz sollte ausreichen, um auch den Frauen einen entspannten Schlaf zu gewährleisten. 
Grundsätzlich spielt es keine Rolle, wo man kuschelt. Dabei kommt es ganz auf die persönlichen Vorlieben an. Ein spannender oder grusliger Film, ist eine Gelegenheit, um sich zusammen auf der Couch einzukuscheln. Um möglichst sanft und behutsam einzuschlafen, oder gemütlich in den Sonntagmorgen zu starten, eignet sich jedoch das Kuscheln im Bett mindestens genauso gut. 

10 verzaubernde Sprüche rund um das Kuscheln 

Einige zauberhafte Kuschel-Sprüche zaubern ihrem Partner sicherlich ein Lächeln auf das Gesicht und der nächsten Schmuseeinheit steht nichts mehr im Weg.  

  1. Manchmal braucht man im Leben einfach nur eine Umarmung. Keine Worte. Keinen Rat. Nur eine Umarmung, dann geht es wieder.
  2. Einfach nur in den Arm genommen und gehalten zu werden. Ganz fest, ganz lang. Manchmal braucht es nur das.
  3. Ja ich bin stark, aber es gibt Momente, an denen ich geknuddelt werden möchte.  
  4. Ich Knuddel dein Kissen, kuscheln dich ein. In deinen Träumen musst du nicht alleine sein.
  5. Die kleinen Dinge sind es, die das Leben ausmachen. Ein Lächeln, ein gutes Gespräch oder nur eine Umarmung
  6. Wenn man kuschelt, repariert man sich gegenseitig.
  7. Während einer Umarmung muss man ganz still sein, weil es der Moment ist, in dem die Seelen miteinander flüstern.
  8. Umarmungen sind dafür da, um zu zeigen, wie lieb man die Person hat. Ganz ohne Worte!
  9. Du liegst in Deinem und ich in meinem Bett. Viel schöner wärs im Duett. Dann könnten wir kuscheln und über Andere tuscheln.
  10. Ich mag kräftige Männer! Die Schlanken verschwinden beim Kuscheln genauso schnell in der Sofaritze, wie die Fernbedienung. 

Fazit: Kuscheln ist wichtig und tut uns gut 

Kuscheln macht messbar glücklich und gesund, ist wichtig für unsere Beziehung und kann mit den richtigen Tipps spannender und erotischer sein, als man auf den ersten Blick denkt. Lassen Sie sich auf Neues ein und probieren Sie sich aus. Bisher unentdeckte Kuschel-Stellungen können wirklich aufregend sein.