Das Oktoberfest zieht jährlich große Menschenmassen an und ist ein Event, das es in der Art nicht noch einmal gibt. Scharen an Menschen, Bier in Strömen, köstliches überteuertes Essen, Fahrgeschäfte, die einem den Magen umdrehen und zwischendrin der ein oder andere Promi. Wie Sie diesen Wahnsinn überstehen? Wir haben ein paar Tipps und Tricks für eine entspannte Wiesn.
 
Angemessene Kleidung Klar ist, dass man am besten in Tracht erscheint. Wer keine hat, tendiert oftmals dazu, sich eine günstige Version von Dirndl und Lederhose zu kaufen. Echte Münchner sehen das aber gar nicht gerne! Unser Tipp: Entweder Sie greifen etwas tiefer in die Tasche und erstehen ein traditionelles Trachten-Outfit oder Sie lassen es ganz. Wer dennoch nicht underdressed kommen möchte, der leiht sich die passende Kleidung. Mittlerweile gibt es viele Bekleidungshäuser, die einen Leihservice für Trachten anbieten. Das ist kostengünstiger und definitiv „echter“ als ein Dirndl von Tchibo.
Was zum perfekten Dirndl-Look nicht fehlen darf, ist der passende BH. Dirndl-BHs sind gut gepolstert und sorgen mit ordentlich Push für ein tolles Dekolleté. Und der BH darf ruhig von Tchibo sein.
 
Eine gute Grundlage Um die ein oder andere Maß Bier und den ganzen Rummel bis spät in die Nacht gut zu vertragen, ist es ratsam sich gut vorzubereiten. Im Klartext heißt das, dass Sie vor dem Wiesn-Besuch ausreichend (und vielleicht etwas mehr als sonst) schlafen und essen sollten. Damit verringern Sie die Gefahr, einen schlimmen Kater zu kriegen oder schon um neun schlapp zu machen.
 
Schlau aussteigen Damit meinen wir nicht, dass Sie schon nachmittags das Festgelände verlassen. Weit gefehlt. Es geht darum, die Anreise zur Theresienwiese möglichst angenehm zu gestalten. Dazu laufen Sie wenn möglich einfach direkt hin. Oder Sie steigen nicht direkt an der Haltestelle „Theresienwiese“ aus, sondern eine Haltestelle davor oder dahinter. Zu empfehlen sind die Stationen Schwanthalerhöhe und Goetheplatz. Hier ist es lange nicht so voll und es herrscht kein Gerangel am Bahnsteig.
 
Die Mittagswiesn nutzen Zur Mittagszeit ist das Oktoberfest noch lange nicht so überfüllt wie abends und die Preise sind dementsprechend niedriger. Ein halbes Hähnchen und das Bier dazu sind nicht so kostspielig wie am Abend und Sie können Ihr Mittagessen sogar in einem Festzelt genießen.
 
Die Wiesn von oben bewundern Wer dem Festtrubel für ein Weilchen entkommen möchte, ohne sich zu weit von der Wiesn zu entfernen, der hat während des gesamten Oktoberfests die Möglichkeit, den Turm der St. Paul-Kirche zu besteigen. Von hier haben Sie einen herrlichen Blick über das Oktoberfestgelände und über ganz München. Dieser kleine ausflug ist im an- und betrunkenen Zustand allerdings nicht zu empfehlen!
 
Das Fest ausklingen lassen Wenn das letzte Bier ausgeschenkt wurde und sich die Partymeute langsam zerstreut ist noch lange nicht Schluss. Wer noch ein Weilchen auf der Wiesn verweilen möchte, der zieht in eines der Weinzelte um. Diese haben länger geöffnet. Wenn das Oktoberfest dann doch seine Pforten zur Nachtruhe schließt, kann im anliegenden Glockenbachviertel weitergefeiert werden. Hier trifft sich die Feiergemeinde Münchens um die Wiesn-Abende gebührend ausklingen zu lassen.
 
Schlafen statt fahren Wer jetzt noch nach einem Hotelzimmer in München sucht, wird wenig Erfolg haben. Ganz anders sieht es hier bei Privatunterkünften aus. Zahlreiche Münchner flüchten vor dem Oktoberfestwahnsinn und vermieten Ihre Wohnung an Touristen. Auf Airbnb finden sich selbst kurz vorher zahlreiche Unterkünfte. Wer also nach einer durchfeierten Nacht nicht ins Auto steigen möchte, der sollte sich jetzt noch schnell um eine Bleibe für die Nacht kümmern.