Wann immer man im Moment Menschen mit gesenkten Köpfen durch die Gegend spazieren sieht, ist eines ganz gewiss: sie sind auf der Suche. Nicht etwa nach Pilzen, oder einem verlorenen Gegenstand, nein, man sucht kleine, virtuelle Monster.
 
Was ist Pokémon Go? Das hat mittlerweile vermutlich jeder schon mitgekriegt, hier dennoch eine kurze Zusammenfassung: Pokemon Go ist ein Spiel, das auf dem Smartphone oder dem Tablet gespielt werden kann. Der Nutzer loggt sich ins Spiel ein und begibt sich mittels des Prinzips der erweiterten Realität auf die Suche nach Pokémons. Um dem Nutzer eine virtuelle Landkarte mit Arenen, Pokemons usw. zu erstellen, werden die GPS-Daten des Spielers erfasst. Jetzt kann man durch die Gegend laufen und durch den Bildschirm des Handys die durch Pokémons ergänzte Realität betrachten. Man sucht Pokemons, fängt sie, trainiert sie und tritt in sogenannten Arenen gegen andere Trainer an.
 
Pokéstops, Pokébälle, Poké – Was ? Die sogenannten Pokéstops sind eine Art Basislager. Hier finden die Nutzer alle möglichen, für das Spiel notwendigen Items, wie Heiltränke zur Stärkung der Pokémons nach einem Kampf oder die für das Fangen der Monster benötigten Pokébälle.
User sammeln Pokébälle, damit sie die Pokémons, die ihnen begegnen, auch einfangen können. Man wirft den Ball gen Pokémon und fängt dieses damit ein.
In Arenen tritt man gegen andere Trainer und deren Pokémons an. Dort lässt man die Monster gegeneinander kämpfen.
 
Warum dieser Hype? Seit im Februar 1996 das erste Pokémon-Spiel in Japan gelauncht wurde, hat der Spieleklassiker eine ereignisreiche Geschichte erlebt. Was mit einem Gameboy-Spiel begann, entwickelte sich schnell zum Kult. Eine Fernsehserie, ein Kinofilm, Sammelkarten und unzählige Fanartikel überschwemmten den Markt und begeisterten die Massen. Der Hype flaute mit der Zeit ab, verschwand aber nie vollständig. An diese Ära knüpften die Macher von Pokémon Go nun an und landeten einen Volltreffer damit. Die Hysterie ist ungebrochen und ein jeder, ob Kind oder Opa, jagt Pokémons.
 
Zum Schluss ist wohl noch zu sagen, dass Sie gut auf sich aufpassen sollten, wenn auch Sie vom Pokéfieber befallen sind: schauen Sie ab und an mal nach oben, damit Sie nicht überfahren werden, oder in den nächsten See fallen. Ansonsten: viel Spaß auf der Suche!