• Maskenpflicht im Auto gilt seit 1. Februar 
  • Wichtiges Update für den Erste-Hilfe-Kasten
  • Das muss seit Februar alles im Verbandskasten enthalten sein
  • DIN-Norm bereits angepasst - Übergangsfrist für Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
  • Maskentragen im Auto: Ist das überhaupt rechtlich erlaubt?

Neben einigen weiteren Veränderungen für Autofahrer 2022, wird auch der Coronavirus-Pandemie im Straßenverkehr Rechnung getragen. Ab diesem Jahr müssen mindestens zwei Corona-Schutzmasken in jedem Auto, Bus oder Lkw vorhanden sein. Getragen werden müssen sie allerdings nicht, vielmehr sind sie als Ergänzung der Ausrüstung im Erste-Hilfe-Kasten gedacht. Die entsprechende Norm DIN 13164 wurde dahingehend angepasst und gilt seit 1. Februar

Maskenpflicht im Auto ab 2022: Sie gilt seit 1. Februar - mit Übergangsfrist

Die Anpassung war laut ADAC seit dem vergangenen Jahr geplant. Jetzt wurde sie umgesetzt. Seit Februar gehören zwei medizinische Masken in den Verbandskasten - FFP2-Masken sind nicht Pflicht. Aktuell wird das Fehlen der Erste-Hilfe-Ausrüstung im Auto mit fünf Euro bestraft. Aber: Die Masken sind davon noch ausgenommen. Der Grund dafür ist die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO). Der entsprechende Paragraph  § 35h muss noch angepasst werden, damit bei Fehlen der Schutzmasken ein Bußgeld fällig werden kann. Es gilt deshalb eine Übergangsfrist von einem Jahr. Alte Verbandkästen dürfen daher bis zum 31. Januar 2023 im Auto mitgeführt und im Handel erworben werden.

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Die Masken im Auto zu tragen ist natürlich im Normalfall keine Pflicht. Wäre es überhaupt erlaubt? Strenggenommen fällt das maskierte Fahren unter den Paragraph 23, Absatz 4 der Straßenverkehrsordnung, in dem das Verhüllungsverbot festgelegt ist. Ein Verstoß dagegen kann mit einem Bußgeld von 60 Euro bestraft werden. 

Entscheidend ist, ob die Maske das ganze Gesicht oder wesentliche Teile des Gesichts verdeckt. Ordnungswidrig ist es somit nicht, sein Gesicht zu verhüllen - sondern sein Gesicht so zu verhüllen, dass man nicht mehr erkennbar ist. Verboten ist also das Tragen von Kleidungsstücken oder Hilfsmitteln, die es verhindern, dass der Fahrzeugführer ohne Zweifel erkannt werden kann. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes im Auto ist also nicht verboten, solange die Augenpartie gut zu erkennen ist und die Sicht des Fahrers nicht beeinträchtigt wird. Wer alleine im Auto sitzt, braucht aber grundsätzlich keine Maske im Auto zu tragen.

Verbandskasten im Auto: Zwei Masken werden 2022 zur Pflicht - das gehört alles rein

Verbände, Schere, Rettungsdecke und mehr. Seit  Februar gehören auch Corona-Schutzmasken in den Erste-Hilfe-Kasten. Dafür fallen die Dreieckstücher sowie das Verbandstuch in Zukunft weg. Das muss ein Verbandskasten im Auto nach DIN 13164 ab jetzt enthalten:

  • 1 Heftpflaster DIN 13019 - A 5 m x 2,5 cm
  • 8 Wundschnellverbände DIN 13019 - E 10 cm x 6 cm
  • 3 Verbandpäckchen DIN 13151 - M
  • 1 Verbandpäckchen DIN 13151 - G
  • 2 Verbandstücher DIN 13152 - BR
  • 6 Kompressen - 100 mm x 100 mm
  • 1 Rettungsdecke - 2,1 m x 1,6 m
  • 2 Fixierbinde DIN 61634 - FB 6
  • 3 Fixierbinde DIN 61634 - FB 8
  • 1 Schere DIN 58279 -B 190
  • 4 Einmalhandschuh nach DIN EN 455
  • 1 Erste Hilfe Broschüre - Anleitung zur Ersten Hilfe bei Unfällen
  • 1 Inhaltsverzeichnis
  • 2 medizinische Corona-Schutzmasken

Die wichtigsten Änderungen 2022 im Überblick

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