Wer eine Radtour macht, möchte nicht nur von A nach B gelangen, sondern auch das Radeln selbst genießen. An Flüssen entlang, durch Wald und Feld, vorbei an regionalen Sehenswürdigkeiten bis hin zu dem Gasthof, in dem nach der "Strampelei" eingekehrt wird - der Weg ist das eigentliche Ziel. Doch muss man sich verausgaben, bevor man die müden Beine hochlegen kann? Nein, denn immer häufiger sieht man sogenannte Pedelecs auf den Radwegen, die sowohl Gelegenheits- als auch Vielfahrern eine wertvolle Unterstützung sind und die Fortbewegung mit dem Drahtesel zum entspannten Vergnügen machen.
Pedelecs entlasten nicht nur Radler, die umfangreiche Touren planen, sondern sorgen auch dafür, dass alle, die täglich mit dem Zweirad unterwegs sind, nicht allzu verschwitzt ankommen. Ob gemütliches Citybike, Mountainbike für Offroad-Strecken oder anpassungsfähiges Trekkingrad: Die Pedelecs besitzen Motoren, die das Treten der Pedale vereinfachen und den Bikern so ein Stückchen körperliche Arbeit ersparen. Sie sind mit Akkupacks ausgestattet, die Reichweiten von bis zu 80 Kilometern erzielen - Berg und Tal werden damit bequem durchradelt.
Nicht nur wenn es abwärts geht unterbricht die Unterstützung automatisch, sondern sobald eine Geschwindigkeit von über 25 Stundenkilometern erreicht wird. Für viel Sicherheit sorgt darüber hinaus eine elektronische Steuerung, die den Motor auch pausieren lässt, wenn der Radfahrer nicht selbst in die Pedale tritt oder den Bremshebel betätigt. So kann nichts passieren: Deshalb braucht ein Pedelec, anders als ein E-Bike, keine extra Zulassung. epr