• Regelmäßiger Ölwechsel ist wichtig für das Auto
  • Niedriger Ölstand wirkt sich negativ auf den Motor aus
  • Im schlimmsten Fall droht ein irreparabler Motorschaden
  • Anleitung zum Öl-Ablassen

Warum ist der Ölwechsel beim Auto eigentlich so wichtig? Will die Werkstatt da am Ende nur mehr Geld verdienen? Und was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn man den Ölwechsel einfach mal ausfallen lässt? Wie viele Dinge im Leben, so braucht auch ein Motor regelmäßig Pflege. Und das nicht zuletzt durch das Befüllen und das Prüfen des Motoröls. Wie autoscout24.de mitteilt, kann man das Öl  als das "Lebenselixier" eines jeden Motors betrachten. Ohne das  geht es sehr schnell bergab. Doch was genau passiert eigentlich, wenn die Ölreserven zur Neige gehen oder das Öl lange Zeit nicht gewechselt wird?

Ölwechsel beim Auto: Das Öl ist das Lebenselixier des Motors

Ein Verbrennungsmotor besteht aus vielen beweglichen Teilen, die miteinander arbeiten, damit die Leistung erbracht werden kann, die das Auto benötigt, um vorwärtszukommen. Das Öl dient dabei als Schmiere, die dafür sorgt, dass alle Teile beweglich bleiben. Stimmt die Konsistenz des Öls nicht mehr, oder ist der Ölstand zu niedrig, reiben die Bauteile aneinander und können sich beschädigen. Der Verschleiß ist höher, die Teile nutzen sich stärker ab, die Leistung vermindert sich und der Spritverbrauch steigt. Ganz zu schweigen von den Emissionen. 

"Na gut, dann ist da eben ein bisschen Reibung im Spiel, wird schon nicht so schlimm sein." Nun ja, so leicht ist das leider nicht. Denn was viele nicht wissen: Auch schon wenig Reibung kann bei den richtigen Drehzahlen zu starken Schäden im Motor führen. Im schlimmsten Fall kann es zu einem sogenannten "Kolbenfresser" kommen. Dabei reibt der Kolben im Motor an der Zylinderwand, bis dieser schließlich völlig fest sitzt - kurzum: Es kommt zu einem Motorschaden, der teuer wird. Und der sich, wenn man Pech hat, gar nicht mehr reparieren lässt.

Aber nicht nur zu wenig Öl kann zum Problem werden, auch veraltetes oder falsches Öl kann den Motor bei der Arbeit behindern oder Ölkanäle verstopfen. Gerade altes Öl ist dabei besonders problematisch, da es eine verminderte Schmierfähigkeit aufweist. 

Den Ölwechsel kann man auch selbst machen

Autoscout24.de empfiehlt nach 15.000 bis 30.000 gefahrenen Kilometern einen Ölwechsel vorzunehmen. Bei besonders hochwertigen Ölen auch erst nach 50.000 Kilometern. Es gilt die Devise: Lieber einmal zu viel als zu wenig. Dabei muss man nicht immer eine Werkstatt aufsuchen. Einen Ölwechsel kann man auch ganz einfach selbst machen. Als Hilfsmittel eignet sich ein längs aufgeschnittener Kunststoffkanister, in dem das alte Öl aufgefangen wird. So funktioniert das Ablassen des Motoröls: 

  1. Schieben Sie den Kunststoffkanister unter die Schraube der Ölwanne 
  2. Lösen Sie die Ölablassschraube und lassen Sie das Öl in den Behälter laufen. Ist alles Öl herausgelaufen, drehen Sie die Schraube wieder fest
  3. Nehmen Sie am besten auch einen Filterwechsel vor. Der Ölfilter dient der Filterung von Schmutz aus dem Öl und minimiert außerdem den Verschleiß an allen Bauteilen. Dieser sitzt im Motorblock und ist ebenso schnell ausgetauscht
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Ein regelmäßiger Ölwechsel erfüllt nicht nur den Zweck, den Motor für irreparablen Schäden zu schützen. Er schont auch die Umwelt und verringert die Emissionswerte, was sich letztlich positiv auf den Verbrauch und damit den eigenen Geldbeutel auswirkt. Auch die Lebensdauer eines Motors wird deutlich verlängert und teure Werkstattaufenthalte lassen sich vermeiden. 

 

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