Viele Familien kommen heute nicht mehr ohne Zweitwagen aus - damit verbunden sind allerdings meist recht hohe Anschaffungskosten und Versicherungsbeiträge. Eine kostengünstige Alternative können sogenannte Microcars sein. In vielen europäischen Ländern gehören sie bereits zum gewohnten Straßenbild, auch in Deutschland wurden 2015 bereits 30 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im Jahr zuvor.


Ideal für den Stadtverkehr

Die trendigen Wagen unterscheiden sich optisch kaum von einem richtigen Kleinwagen - bei den Anschaffungskosten haben sie allerdings deutliche Vorteile. So ist beispielsweise der "Dué Initial" von Ligier schon für rund 8.500 Euro zu haben, die Versicherung kostet ab 69 Euro pro Jahr, Kfz-Steuern fallen keine an. "Die Wagen können bis zu 45 Stundenkilometer schnell fahren, sie sind wendig und passen in fast jede Parklücke.

Das macht sie vor allem für den Stadtverkehr ideal", meint Hardy Dupont vom Anbieter Ligier Group. Zudem böten sie überraschend viel Stauraum, sodass auch der Wochenend-Einkauf für die ganze Familie problemlos zu verstauen sei.


Jugendliche dürfen ab 16 Jahren fahren

Familien mit Jugendlichen profitieren aber noch von einer weiteren Besonderheit: Die Microcars dürfen bereits ab 16 Jahren gefahren werden - in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sogar schon mit 15 Jahren. "Die Mädchen und Jungen benötigen dafür nur einen Führerschein der Klasse AM, einen Traktor- oder Zweiradführerschein", erklärt Hardy Dupont.
Das beschert Eltern mehr Freizeit und erspart ihnen die Fahrdienste für die Sprösslinge - sei es zum Fußballtraining, zum Baggersee oder zur Party am Wochenende. Die Mobilität der Jugendlichen hat zudem den Vorteil, dass sie früh Aufgaben im Haushalt übernehmen können - etwa selbstständig den Einkauf für die Familie übernehmen oder die kleinen Geschwister zum Musikunterricht fahren.