Es hört sich kurios an, doch manch einer hat es sich schon mal gefragt: Darf ich meine eigenen Geldscheine vernichten? Oder mache ich mich dann bei der "Deutschen Bundesbank" strafbar? Wir klären den Mythos um die Rechtslage auf.

Es ist erlaubt, sein Geld zu vernichten

Das "Bürgerliche Gesetzbuch (BGB)" hat auf die Frage nach dem Vernichten von Geld eine klare Antwort: Ja, Geld zerstören ist erlaubt und stellt keine Straftat da. Im Paragraf "903" steht geschrieben: "Der Eigentümer einer Sache kann [...] mit der Sache nach Belieben verfahren." Sobald man sich aus dem Geldautomaten Scheine gezogen hat, ist man davon Eigentümer. Bei Bargeld handelt es sich damit nicht um eine Leihgabe bei der "Europäischen Zentralbank (EZB)" oder der "Deutschen Bundesbank".

Gleichzeitig ist es auch erlaubt, sein Geld das ganze Leben Zuhause aufzubewahren. Die Summe Bargeld ist damit womöglich für immer aus dem Zahlungsverkehr genommen, was nicht illegal ist. Allerdings gilt dies nicht für geliehenes Geld - in diesem Fall ist man nur Besitzer und nicht Eigentümer.

Es lässt sich festhalten: Ob man sein Geld aus dem Fenster wirft, verbrennt oder Jahrzehnte lang im Schrank versteckt - es ist jedem selbst überlassen, was er mit seinen Scheinen und Münzen anstellt.

Kann ich beschädigtes Geld umtauschen?

Manchmal kommt es auch vor, dass Geldscheine nicht mutwillig zerstört werden. In diesem Fall bietet die "Deutsche Bundesbank" an, das beschädigte Geld umzutauschen. Dazu muss allerdings mehr als die Hälfte des Scheines noch ganz vorhanden sein. Auch Münzen können umgetauscht werden, wenn diese nicht verfälscht oder durchlöchert sind. Wer noch "D-Mark (DM)" besitzt, kann sein Geld ebenfalls umtauschen.

Das mittlere Einkommen in Deutschland liegt bei rund 3200 Euro. Doch das Einkommen ist regional sehr unterschiedlich. Eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt, wo man in Franken am besten verdient.