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Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei - und deshalb sollten wir alle weiterhin darauf achten, wie und was wir mit unseren Händen anfassen. Denn unsere Hände berühren täglich Einkaufswägen, Geld, Haltestangen in öffentlichen Verkehrsmitteln und vieles mehr. Im Schnitt befinden sich mehr als 150 verschiedene Bakterienarten auf unseren Händen. Forscher behaupten, dass 80 Prozent aller Krankheiten über die Hände übertragen werden. Darunter eben auch Covid-19.

Viele fassen sich unbemerkt mehrmals am Tag mit ihren Händen ins Gesicht. Meistens haben wir uns selbst zu wenig unter Kontrolle, sodass wir unsere Hand-Gesicht-Affinität gar nicht bemerken. 

Die Hände sind der Top-Virenüberträger

Wie oft wir uns im Schnitt pro Stunde ins Gesicht fassen, haben Mediziner der University of California erforscht. Es wurden zehn Testpersonen jeweils drei Stunden lang bei ihren Büroarbeiten aufgezeichnet. Im Schnitt berührten die Testpersonen Mund, Augen oder Nasenöffnungen rund 16 Mal pro Stunde. Auch eine australische Studie der National Institutes of Health zeigte, dass 26 Medizinstudenten, die teilweise auch Lehrveranstaltungen zur Infektionskontrolle besucht haben, sich "im Durchschnitt 23 Mal pro Stunde ins Gesicht fassten". Davon kamen nur 44 Prozent der Fälle in die Nähe der Schleimhäute.

Trotz dieser Zahlen können Sie versuchen, mit folgenden Tipps und Tricks der Ansteckungsgefahr vorzubeugen. Die Hände kann man mit einfachen Maßnahmen davon abhalten ins Gesicht zu gelangen:

Tipp #1: Sie können parfümierte Seife und Cremes verwenden. Am besten mit einer Geruchsrichtung, die Ihnen nicht zuspricht. Der unangenehme Duft soll Sie daran erinnern, dass die Hände sich im Bereich des Gesichtes befinden.

Haare zusammenbinden verhindert Berührungen im Gesicht

Tipp #2: Ein einfacher Trick ist es außerdem, die Haare zusammenbinden. Wer lange Haare hat, kennt das Problem nur zu gut. Hier und da fährt man sich mehrmals täglich durch das Gesicht, um die Haare wegzufischen.

Auch wenn dabei meist keine Schleimhäute berührt werden, kann laut David Lortscher (Dermatologe in einem Interview mit Wirtschaftsmagazin Forbes) Schmutz über die Haare auf die Haut übertragen werden und so zum Beispiel Entzündungen hervorrufen.

Tipp #3: Hände desinfizieren und gründlich waschen: Gerade jetzt, wo ein Virus im Umlauf ist, rät das Robert Koch Institut dazu, sich mehrmals am Tag gründlich die Hände zu waschen. "Händehygienemaßnahmen gehören zu den wichtigsten Infektionspräventionsmaßnahmen", schreibt das RKI. Was Sie beim Händewaschen beachten müssen, erklären wir hier.

Stressbälle vermindern den Kontakt zum Gesicht

Tipp #4: Was man sowieso immer mal wieder machen sollte, ist das Smartphone reinigen. Das Handy ist heutzutage überall mit dabei, bei manchen selbst an den stillen Örtchen. Da ist es kein Wunder, dass es auf den Displays nur so vor Keimen wimmelt. Diese landen durch das Bedienen dann auf den Fingern. Außerdem wird auch beim Telefonieren das Handy sehr nah an das Gesicht gebracht.

Hier finden Sie Stressbälle von The Friendly Swede

Tipp #5: Dann haben Sie noch die Möglichkeit, sich einen Gegenstand zu greifen und damit vom Gesicht abzulenken. Dafür eignen sich zum Beispiel Stressbälle. Diese sollten Sie aber auch immer regelmäßig reinigen und desinfizieren. Denn so sind die Hände abgelenkt und vermindert somit die Anzahl der Berührungen im Gesicht.

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