• Deshalb sollte man das WLAN-Signal verbessern
  • Schlechter Empfang: Potenzielle Störfaktoren 
  • Einfache Tipps für besseren WLAN-Empfang und gutes Internet

Wir kennen es alle und es passiert in den unmöglichsten Momenten: Das WLAN im Haus ist einfach zu schwach, der Browser lädt nicht und Streaming-Dienste können nicht richtig genutzt werden. Es gibt viele Gründe, warum das WLAN-Signal zu schwach ist. Um den Empfang zu verbessern, gibt es einige Tipps, die ganz einfach umzusetzen und oftmals auch kostenlos sind. Führen diese nicht zum Erfolg, ist womöglich die Anschaffung zusätzlicher Hardware nötig, die jedoch mit Kosten verbunden ist. Welche kostenlosen Tipps du vorerst nutzen kannst und wie du schlechten WLAN-Empfang von Anfang an vermeiden kannst, haben wir für dich zusammengefasst.

WLAN-Empfang optimieren: Deshalb sollte man das WLAN-Signal verbessern

Der Begriff WLAN steht für alle drahtlosen lokalen Netzwerke und wird in anderen Ländern auch als Wifi benannt. WLAN ist in unserem digitalen und globalen Zeitalter unabdingbar, denn es ermöglicht uns eine entsprechende Mobilität bei der Datenverarbeitung und -übertragung. 

Wenn der WLAN-Empfang allerdings gestört ist und deshalb deine Internetverbindung nicht richtig funktioniert, brauchst du schnell mal das Doppelte an Zeit, um beispielsweise eine Internetseite aufzurufen oder um Downloads durchzuführen. Ein guter WLAN-Empfang wirkt sich also nicht nur auf eine höhere Produktivität aus, sondern spart dir Zeit und somit auch Geld. Gerade wenn es sich um Arbeit am Computer handelt, bei der eine Internetverbindung meist essenziell ist, sollte ein gutes WLAN-Signal Voraussetzung sein. 

Zwei wichtige Faktoren für starkes WLAN sind die Reichweite und die Geschwindigkeit, mit der die Daten übertragen werden. Ist einer der beiden Faktoren beeinträchtigt, wirkt sich das auf deinen Empfang aus. Wenn es in deinem Haushalt sehr viele Endgeräte gibt, ist das ein Grund mehr, das WLAN zu verbessern, um auf allen Geräten die optimale Signalstärke zu erhalten und entspannt und ohne Zwischenfälle im Internet surfen zu können.

Potenzielle Störfaktoren

Die verschiedenen Störfaktoren können generell in zwei Kategorien eingeteilt werden: bauliche und elektronische Störfaktoren.

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  • Bauliche Störfaktoren: Verschiedenste Objekte können Einfluss auf die Signalstärke des WLANs haben. Wenn der Haushalt zu groß ist, sinkt mit zunehmender Entfernung vom WLAN-Router natürlich auch die Signalstärke am Endgerät. Weitere Störfaktoren sind Wände und Gegenstände, die zwischen WLAN-Router und Empfangsgerät stehen. Zudem können große Möbelstücke den Empfang beeinträchtigen. Genauso jegliche Gegenstände, die aus Holz oder Metall bestehen. Auch Wasserleitungen können zu einem schlechteren Signal führen. Somit hat die Positionierung des Routers einen enormen Einfluss auf das Netzwerk.
  • Elektronische Störfaktoren: WLAN kann auch von Wellen oder Strahlung anderer elektrischer Geräte gestört werden, beispielsweise von Bluetoothgeräten, Mikrowellen oder Spielekonsolen. Der Einfluss von Nachbargeräten kann das Signal ebenfalls stören, denn jeder WLAN-Router braucht einen Funkkanal, auf dem er senden kann. Vor allem in dicht bewohnten Nachbarschaften ist es keine Seltenheit, dass sich mehrere Geräte einen Funkkanal teilen, was die Stabilität und die Downloadraten beeinflusst. 

Signal verbessern: Zehn Tipps für optimalen WLAN-Empfang

Das sind die kostenlosen Tipps, die zugleich leicht umzusetzen sind:

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  • Aufstellungsort überprüfen: In der Nähe von Geräten (beispielsweise Kühlschrank, Ofen oder Mikrowelle) oder zwischen zwei Möbeln ist wohl der schlechteste Ort für einen WLAN-Router. Versuche den Router so frei wie möglich aufzustellen, um einen bestmöglichen Empfang herzustellen. Alternativ kannst du mit etwas handwerklichem Geschick den WLAN-Router auch knapp unter der Zimmerdecke an die Wand montieren. Dort befinden sich wahrscheinlich keine störenden Gegenstände oder Störquellen und das Signal kann sich gleichmäßiger in die Räume ausdehnen.
  • Ein Blick auf die Software werfen: Über einen Internetbrowser kannst du mithilfe des Handbuches Zugang zur Software bekommen. Dort wird dir der Funkkanal angezeigt, auf dem dein Router arbeitet. Suche dir möglichst einen WLAN-Kanal aus, der frei von Störungen ist, um deinen WLAN-Empfang zu verbessern.
  • WLAN-Router ausschalten, vom Stromnetz trennen und einen Neustart durchführen - auch das kann helfen, um wieder einen besseren Empfang herzustellen. 
  • Mache regelmäßig Router-Updates, um dich vor einer möglichen Schadsoftware zu schützen und die Leistung zu verbessern (Anleitung für Router-Update)  
  • Ändere dein Passwort: Verschlüsseltes und passwortgeschütztes WLAN ist heutzutage ein Muss, andernfalls können Nachbarn oder auch Hacker schnell deine Internetverbindung anzapfen, ohne dass du davon etwas mitbekommst.
  • Kontrolliere Apps und Geräte hinsichtlich Download- und Upload-Geschwindigkeit: Meist ist es ein großer Übeltäter, der das Netzwerk drastisch verlangsamt. Dienste wie Quality of Service (DoS) erlaubt Nutzern, bestimmte Anwendungen gegenüber anderen zu bevorzugen.

Du willst deinen WLAN-Empfang verbessern und schneller einen Unterschied bemerken? Dafür brauchst du wahrscheinlich zusätzliche Hardware, die mit Kosten verbunden sind, aber die Reichweite deutlich erhöhen:

  • Anschluss externer Antennen: Handelt es sich bei dir um ein Modell mit externen Antennen, reicht es manchmal schon aus, einen stärkeren Satz Antennen zu kaufen. Gerade für alte Geräte kommt das infrage. Viele moderne Geräte sind allerdings mit internen Antennen ausgestattet, dort ist dieser Tipp nicht umsetzbar.
  • WLAN-Repeater: Diese fangen das WLAN-Signal auf, verstärken es und geben es wieder an die Umgebung ab. Sie kosten zwischen 20 und 80 Euro und brauchen für den Betrieb eine freie Steckdose. Im besten Fall sind WLAN-Router und WLAN-Repeater* vom selben Hersteller, denn dann harmonieren die Geräte gut miteinander. Es sind auch mehrere WLAN-Repeater in einem Haushalt möglich. Beliebte Repeater sind die Fritzbox-Reihe, Netgear, Linksys oder TP-Link*
  • Externe Antennen für Computer und Notebooks: Für 10 bis 20 Euro gibt es bereits WLAN-Antennen, die du ganz einfach in einen USB-Anschluss stecken kannst. Sie machen einen entscheidenden Unterschied beim WLAN-Empfang, erhöhen die Downloadraten und verhindern Verbindungsabbrüche.
  • WLAN-Router überprüfen: Möglicherweise handelt es sich bei deinem WLAN-Router um ein veraltetes Modell, das eine wesentlich schwächere Sendeleistung als modernere Modelle aufweist. Für einen neuen WLAN-Router musst du etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Du kannst das neue Gerät bestellen, für zwei Wochen einsetzen und ausprobieren, ob eine Besserung des Empfangs auftritt. Falls dies nicht der Fall ist, kannst du das Modell binnen einer Frist wieder zurückschicken und deine Kosten werden dir erstattet. Hier solltest du das Vorgehen allerdings vorab mit deinem Anbieter besprechen.

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