• Das wurde getestet
  • Welche Kriterien gab es für den Test?
  • Die Ergebnisse: Welche Spülmittel haben gewonnen?
  • Was macht ein gutes Spülmittel aus?

Stiftung Warentest hat insgesamt 25 Handgeschirrspülmittel getestet. Darunter 6, die sich als besonders ökologisch und sensitiv bezeichnen, 10 Konzentrate und 9 klassische Produkte. Unter den getesteten Produkten waren sowohl Marken wie Ecover und Pril als auch Eigenmarken von Aldi, dm, Lidl oder Edeka.

Welche Kriterien gab es für den Test?

Getestet wurden die Produkte in verschiedenen Kategorien wie Ergiebigkeit der Mittel, die Reinigungsleistung, die Hautverträglichkeit und die Belastung in Bezug auf die Gewässer. Die Tests waren sehr umfangreich. Für die Reinigungsleistung wurde immer Wasser mit einer Temperatur von 45 Grad verwendet. Das Produkt wurde jeweils nach der Dosierungsempfehlung auf dem Etikett verwendet.

Auch das Geschirr wurde entsprechend bereitgestellt. Es wurden verschmutzte Teller mit verschiedenen Fettkrusten, Öl- und Eiweißresten verwendet, um die Reinigungskraft der Mittel unter die Lupe zu nehmen. Auch die Hautverträglichkeit wurde intensiv getestet und von einem Dermatologen ausgewertet.

Neben diesen Faktoren wurde ermittelt, wie viele Teller man mit fünf Litern Spülwasser reinigen konnte, bevor die Schaumdecke dauerhaft aufriss und damit die Ergiebigkeit endete. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis wurde bei den Tests berücksichtigt. Hier gab es eine breite Spannbreite: 100 Spülgänge kosten je nach Spülmittel zwischen 42 Cent und 1,69 Euro.

Die Ergebnisse: welche Spülmittel haben gewonnen?

Das Spülmittel, welches als einziges die Bewertung "sehr gut" erhalten hat, war das "Kraft Gel Ultra Plus 5+" von Pril. Bei den Konzentraten haben sogar fast alle Produkte der Testreihe mit "gut" abgeschnitten. Darunter auch ein Produkt von Aldi und das "Denk-mit Ultra Multi- Power 5" von dm

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Das Testergebnis "befriedigend" erhielt wiederum die Eigenmarke von Rossmann "Domol Ultra Konzentrat Lemon". Begründung war in diesem Fall die nicht überzeugende Reinigungsleistung und die Ergiebigkeit des Konzentrats. Ebenfalls "befriedigend" erhielten die klassischen Spülmittel von Rewe, Aldi Süd und Penny.  Eindeutig durchgefallen ist das Produkt von Edeka. Die Eigenmarke "Gut & Günstig" mit dem Namen "Classic mit frischem Apfelduft" fiel komplett durch und bekam ein "mangelhaft". Das lag vor allem an dem enthaltenen Konservierungsmittel Natriumpyrithion. Dieses belastet die Gewässer beim Spülen sehr stark. Alle genauen Testergebnisse und Details findest du bei Stiftung Warentest.

Außerdem kann festgestellt werden, dass sich der Anteil bedenklicher Konservierungsmittel deutlich reduziert hat. Doch wie sieht es mit der Kategorie der als ökologisch deklarierten Produkte aus? Und woran erkennst du ein gutes Spülmittel?

Was macht ein gutes Spülmittel aus?

Stiftung Warentest hat ökologische Spülmittel wie "Denkmit Ultra Nature" von dm, "Love Nature" von Verbena oder das "Sensitiv Zitrone & Aloe Vera" von Ecover lediglich mit "ausreichend" bewertet. Heißt das nun, dass ökologische Spülmittel nicht gut sind? Definitiv nicht. Hier lohnt es sich für Verbraucher*innen einen genauen Blick auf die unterschiedliche Gewichtung der Testkriterien zu werfen. Diese sagen viel über das Zustandekommen der Bewertungen aus und helfen, die Ergebnisse noch konkreter nachzuvollziehen.

Allein 50 Prozent der Note setzen sich aus der Reinigungskraft zusammen. Lediglich 15 Prozent machen die gesundheitliche Verträglichkeit aus und nur 5 Prozent beurteilen die Gewässerbelastung. Diese Verteilung macht deutlich, dass hier ein bestimmter Fokus gesetzt wird. In erster Linie sollten Spülmittel gut reinigen, aber auch die ökologischen und gesundheitlichen Aspekte eines Produktes sollten nicht zu kurz kommen. Daher ist es wichtig zu wissen, wie das vermeintlich schlechte Abschneiden dieser Produkte zustande kommt.

Ein gutes Spülmittel ist daher auch immer Ansichtssache. Als Verbraucher*in solltest du dir darüber klar werden, was dir wichtig ist und worauf du bei einem Produkt besonders Wert legst. Wenn du dir diese Fragen stellst und für dich selbst auch beantworten kannst, findet du garantiert das beste Spülmittel für deine Teller.

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