Ob dir eine Speise im Ofen gelingt, hängt natürlich vor allem von der Temperatur ab. Aber nicht nur: Auch die Einstellung des Ofens ist entscheidend. Die meisten Menschen wissen gar nicht, was der Unterschied zwischen Oberhitze, Unterhitze und Umluft eigentlich ist. Dabei ist die Unterscheidung sogar ausschlaggebend - und dabei eigentlich auch noch ganz einfach.

Während Umluft knusprig backt, sind Ober- und Unterhitze die Klassiker in der Küche. Hier erfährst du jetzt ganz genau, was du dazu wissen musst. 

Ober- oder Unterhitze und Umluft: Das steckt hinter den Einstellungen

Sowohl bei Ober- als auch der Unterhitze sorgen Heizelemente für die Wärme im Ofen. Meist handelt es sich um sogenannte Heizspiralen an der Decke und am Boden des Backofens. Deshalb ist die mittlere Schiene im Ofen ideal, wenn man diese Einstellung wählt. Bei der Umluft-Einstellung bewegt sich zusätzlich ein Ventilator, der die warme Luft im gesamten Ofen verteilt. Hierbei wird es also im gesamten Ofen gleich warm. Der Vorteil: Du kannst mehrere Ebenen im Backofen zur gleichen Zeit nutzen. 

Das musst du genau über die Backofen-Einstellungen wissen:

  • Bei Unterhitze geht die Wärme von Heizelementen im Boden des Ofens aus. Dadurch wird vor allem der untere Teil des Ofens warm.
  • Bei der Einstellung Oberhitze wird der Ofen von Heizelementen erhitzt, die sich oben in der Decke des Ofens befinden. Dadurch erwärmt sich vor allem der obere Teil des Ofens.
  • Kombinierst du beides und heizt mit Ober-/Unterhitze ist es ideal, deine Speise auf der mittleren Schiene des Ofens zu platzieren.
  • Bei Umluft dreht sich ein Ventilator an der Rückwand des Ofens. In manchen Öfen wird die Luft, die der Ventilator aufwirbelt, von den Heizstäben oben und unten im Ofen erhitzt. Es gibt aber auch Öfen, bei denen hinter dem Ventilator ein ringförmiges Heizelement eingebaut ist. In diesem Fall spricht man auch von Heißluft statt Umluft. Das Symbol auf dem Ofen ist bei Umluft deswegen auch meist ein kleiner Ventilator.

Ober- und Unterhitze: Für diese Speisen eignen sich die Backofen-Einstellungen am besten

Ober- und Unterhitze kannst du für die meisten Rezepte benutzen. Aber Vorsicht: Die Einstellung ist nicht geeignet, wenn du mehrere Bleche im Ofen hast. Bei drei Blechen wäre beim obersten schnell die Oberfläche gar und beim untersten die Unterseite. Die Speise auf dem mittleren Blech wäre zu dem Zeitpunkt noch längst nicht fertig. Und mindestens ein Gericht wird am Ende ungenießbar sein.

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Ober- und Unterhitze kannst du auch einzeln einsetzen: Unterhitze sorgt beispielsweise bei Flammkuchen und Pizza für einen besonders knusprigen Boden. Je nachdem, wie viel Garzeit der Belag braucht, kannst du die Oberhitze später dazuschalten. Schiebe das Backblech am besten auf die unterste Schiene des Ofens.

Umgekehrt ist Oberhitze gut geeignet, um Aufläufen oder Brot am Ende der Garzeit eine leckere, knackige Kruste zu verpassen. Mit der Einstellung kannst du also Speisen besonders knusprig backen. Obacht: Bei Ober- und Unterhitze musst du den Backofen immer vorheizen.

Umluft: Vor allem beim Backen von trockenem Gebäck der absolute Geheimtipp

Im Gegensatz zu Ober- und Unterhitze funktioniert Umluft auch, wenn du mehrere Bleche im Ofen hast. Das Beste: Du musst den Backofen nicht vorheizen – der Ventilator verteilt die von den Heizstäben erwärmte Luft schnell und effektiv. Also sparst du mit der Umluftfunktion sogar Energie.


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Besonders gut geeignet ist die Umluft-Funktion für knuspriges und trockenes Gebäck oder auch bei Gemüsespeisen, die reich an Wasser sind und am Ende knackig werden sollen. Zum Beispiel:

  • Kekse
  • Mürbeteig oder Blätterteig
  • Brötchen
  • Käsekuchen, Obst- oder Gemüsekuchen
  • Gemüseauflauf 

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