• Häufige Gründe für miefige Wäsche nach dem Waschen
  • Tipps gegen unangenehme Gerüche
  • Richtig Waschen und die Waschmaschine optimal reinigen 
  • Waschmittel auswählen: Füllmenge und Wasserhärte solltest du beachten
  • Stinkende Schuhe: So bekommst du auch sie wieder frisch

Wir öffnen den Kleiderschrank und freuen uns, ein frisch gewaschenes, wohlduftendes Kleidungsstück anzuziehen. Wenn aber stattdessen die frische Wäsche mieft und müffelt, ist beim Reinigen in der Waschmaschine wohl etwas falsch gelaufen. Warum Wäsche nach dem Waschen übel riechen kann und wie du dieses Problem fortan verhinderst, haben wir für dich hier zusammengefasst.

Was sind die Gründe für müffelnde frische Wäsche?

Zuerst muss man verstehen, wie der unangenehme Geruch überhaupt entsteht.

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Dafür gibt es hauptsächlich folgende Gründe:

  • Es wurde womöglich zu wenig Waschmittel benutzt. Hartnäckige Verschmutzungen und Bakterien können so nicht richtig entfernt werden - im Nachhinein müffelt die Wäsche.
  • Sobald die Maschine fertig gewaschen hat, sollte außerdem die Kleidung möglichst zeitnah aufgehängt oder in den Trockner gegeben werden. Sonst kann es aufgrund der Feuchtigkeit in der Waschmaschine ganz schnell müffeln und modern.
  • Bevor die Sachen letztendlich in den Schrank oder die Kommode geräumt werden, solltest du sicherstellen, dass die Kleidung auch wirklich trocken ist. Ansonsten sorgt die Restfeuchte auch hier schnell für einen muffigen Geruch.

Was du gegen den Mief tun kannst

Die einfachste Methode ist es natürlich, die Kleidung nochmal zu waschen, sollte sie müffeln. Mieft jedoch bereits dein ganzer Kleiderschrank, gibt es bessere und umweltschonendere Methoden als alles nochmal zu waschen.

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Folgende Hausmittel und Tipps können gegen Mief im Schrank helfen:

  • Räume zuerst deinen Kleiderschrank aus. Anschließend solltest du ihn komplett mit Essig oder Essig-Essenz auswaschen. Das neutralisiert schlechte Gerüche, die sich möglicherweise schon festgesetzt haben. Danach sorgt ein Schälchen mit Vanille oder Vanilleschoten im vollständig getrockneten Schrank für einen angenehmen Duft. Alternativ kannst du auch Lavendel- oder Duftsäckchen in deinem Schrank aufhängen*.
  • Ebenso effektiv, aber weniger aufwändig: Ein Schüsselchen mit Kaffeepulver hilft, schlechte Gerüche zu neutralisieren. Nach ein paar Tagen sollte allerdings das Pulver ausgetauscht und entsorgt werden.
  • Auch Natron ist ein echtes Wundermittel*. Dazu einfach ein Päckchen in eine Ecke streuen, einige Tage warten und anschließend den Schrank mit Wasser und etwas Spülmittel auswischen und der Gestank dürfte sich in Luft aufgelöst haben.

So wäschst du richtig

Damit die Wäsche nach dem Waschen nicht müffelt, ist es ratsam, schon vorab richtig zu waschen. Ein wichtiger Punkt ist hierbei die Menge des beigegebenen Waschmittels. Auf jeder Packung steht die richtige Dosiermenge. Dabei musst du vor allem auf Wasserhärte, Verschmutzungsgrad der Wäsche sowie auf das Fassungsvermögen deiner Maschine achten. Große Maschinen benötigen grundsätzlich mehr Waschmittel. Nicht zu vergessen ist außerdem die Füllmenge deiner Maschine: Nachdem die Waschmaschine gefüllt ist, muss noch genügend freier Platz in der Trommel sein. Ist zu viel Wäsche in der Maschine, kann sie nicht richtig sauber werden. Zwischen Wäsche und Trommel sollten nach obenhin immer noch etwa zehn Zentimeter Luft sein, damit die Wäsche gut durchgeschleudert werden kann.

Ein regelmäßiger Spülgang mit Kochwäsche hilft, deine Maschine langfristig sauber, schimmel- und bakterienfrei zu halten. Falls du keine Kochwäsche hast, kannst du die Maschine auch mit der höchsten Gradzahl (meist 90 Grad) einfach leer laufen lassen. Das heiße Wasser sorgt dafür, dass sich Bakterien, Keime und damit ein modriger Geruch lösen. Ganz wichtig: Nach dem Waschen unbedingt die Türe sowie das Waschmittelfach offen lassen, damit die Maschine ordentlich trocknen kann.

Wenn die Wäsche nach all den Tricks aber immer noch stinkt, kann es daran liegen, dass die Waschmaschine dreckig ist. Höchste Zeit also für eine Reinigung: Sowohl Trommel, Waschpulverfach als auch Schläuche und Abflüsse sollten regelmäßig geleert und ausgewischt beziehungsweise -gespült werden - und vergiss nicht das Flusensieb und den Dichtungsring. Im Idealfall solltest du dieses Vorgehen alle drei Monate wiederholen.

Hausmittel zur Reinigung der Waschmaschine

Du hast keine Mittel zu Hause, um Verschmutzungen und Ablagerungen zu lösen?

Kein Problem, mit diesen Hausmitteln wirst du den Dreck dennoch ganz einfach los:

  • Essig neutralisiert Gerüche und löst Kalkablagerungen. Zur Reinigung des Waschmittelfachs kann Essig problemlos verwendet werden - allerdings solltest du es vorher herausnehmen. Da Essig für Dichtungen und Schläuche zu aggressiv ist, solltest du hier besser auf ihn verzichten.
  • Genauso gut, aber weitaus weniger aggressiv ist Zitronensäure*. Sie eignet sich deshalb auch zum Entkalken der Maschine. Dazu jeweils vier Esslöffel des Pulvers direkt in die Trommel und ins Waschmittelfach geben. Danach ein Waschgang auf höchster Gradzahl - natürlich leer - und schon ist deine Maschine sauber.
  • Als Alternative zur Zitronensäure eignet sich auch Natron. Dabei solltest du allerdings auf die Menge achten. 40 Gramm in das Fach für die Vorwäsche und 40 Gramm für die Hauptwäsche. In die Trommel selbst sollten jedoch nur 10 Gramm. Die Maschine nun ebenfalls ohne Wäsche im Kochwaschgang laufen lassen.

Schuhe wieder frisch machen

Kleidung in der Waschmaschine waschen ist kein Problem. Bei Schuhen funktioniert das nur bedingt.

Hier findest du eine Auswahl an Schuhnetzen für die Waschmaschine

Mit diesen Hausmitteln schaffst du es trotzdem, dass auch deine Schuhe nicht mehr miefen:

  • Wie schon zum Reinigen der Waschmaschine kann man Natron problemlos verwenden, damit Schuhe nicht mehr müffeln.
  • Auch Backpulver oder Babypuder eignen sich gut: Einfach etwas von dem jeweiligen Pulver in die Schuhe streuen, über Nacht einwirken lassen und vor dem nächsten Tragen wieder ausschütten.
  • Wenn dir diese Tipps zu aufwändig sind, kannst du natürlich auch gleich die Holzhammer-Methode anwenden und deinen Schuhen für 24 Stunden eine Auszeit im Gefrierfach schenken - vorher aber unbedingt in einen Gefrierbeutel packen. Die Eiseskälte friert Keime und Bakterien einfach weg - genauso wie den durch sie verursachten Gestank. 

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