• Wie gefährlich ist das Ablecken der Aluminiumdeckel von Joghurtbechern?
  • Lieber mit der Zunge abschlecken oder mit dem Löffel abkratzen?
  • Das sind die Grenzwerte für Aluminium

Es ist etwas Alltägliches, das fast alle bedenkenlos machen, die einen Joghurt essen möchten: Nach dem Abziehen des Joghurtdeckels den restlichen Joghurt auf dem Deckel einfach ablecken. Aber wie gefährlich ist das Ablecken des Aluminiumdeckels tatsächlich? Immerhin nimmt man an, dass das Leichtmetall Aluminium der Fruchtbarkeit und unserem Nervensystem schadet. Wirklich aussagekräftige Studien hierzu fehlen allerdings noch. Wie viel von dem möglicherweise gefährlichen Stoff nehmen wir mit dem Ablecken des Joghurtdeckels über die Zunge in unseren Körper auf? 

Joghurtdeckel: Mit dem Löffel abkratzen oder mit der Zunge ablecken?

Die Antwort beruhigt: Die Aluminiumwerte in Joghurtdeckeln sind so gering, dass sie die Grenzwerte nicht überschreiten. Zudem sind die Deckel mit einer dünnen Kunststoffschicht überzogen, sodass dadurch nichts von dem Aluminium vom Joghurtdeckel in das Produkt gelangen sollte. Das macht das Ablecken des Joghurtdeckels ungefährlich.

Kratzt man allerdings mit einem Löffel über diese Schicht, kann sie kaputtgehen und das Aluminium wird freigesetzt. Doch auch hier ist die dadurch möglicherweise aufgenommene Menge an Aluminium so gering, dass sie keine Gesundheitsgefährdung darstellt. Das gilt genauso für andere aluminiumhaltige Lebensmittelverpackungen, wie etwa Getränkedosen. Diese sind ebenso mit einem speziellen Kunststoff beschichtet.

Gefährlich machen das Ablecken des Joghurtdeckels maximal die scharfen Kanten des Deckels, mit denen man sich in die Zunge schneiden kann.

Kritisch kann es jedoch mit herkömmlichen Alufolien werden, wenn längere Zeit salz- oder säurehaltige Lebensmittel darin aufbewahrt werden. Salz und Säuren können das Aluminium herauslösen, und so kann es dann in die darin gelagerten Lebensmittel gelangen.

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