Vor allem Menschen mit langem Haar kennen die Probleme mit fettigem Ansatz, trockenen Spitzen oder Spliss. Um geschmeidiges, langes Haar auf Dauer gut zu erhalten, fängt das Pflegen allerdings schon bei der Haarwäsche an. Und beim Haarewaschen kann man einiges falsch machen.

Einfach Shampoo ins Haar geben und freudig darauf los waschen, ist nämlich nicht unbedingt die richtige Strategie, um dauerhaft gesunde Haare zu haben. Obwohl Haare waschen doch so einfach klingt, gibt es einige Fehler, die sicherlich jeder von uns schon einmal gemacht hat.

6 Fehlerquellen, die Sie beim Haarewaschen vermeiden sollten

1. Falsche Temperatur

Die erste Fehlerquelle beim Haarewaschen besteht schon in der Temperatur des Wassers. Spült man die Haare zu heiß ab, öffnen die Haare, welche aus Horn bestehen, ihre Oberfläche und spreizen Ihre Schuppen ab. Die Haare trocknen aus und wirken spröde. Mit kaltem Wasser muss man allerdings nicht duschen, denn am besten lösen sich Schmutz und Fett bei lauwarmer Temperatur.

2. Kein passendes Shampoo

Leider wird in der Drogerie meist nur auf den Duft geachtet und anhand des Geruchs spontan entschieden, welches Haarpflegeprodukt es werden darf. Doch auch unsere Haare haben Bedürfnisse, denn langes, dickes Haar muss beispielsweise anders behandelt werden als trockene Locken. Das Shampoo muss zur eigenen Kopfhaut und Haarstruktur passen. Bei trockenen Haaren wird eine milde Pflege eher eine gute Lösung sein, beispielsweise ein Shampoo mit Kräuterzusätzen, denn dieses ist für schnell fettendes Haar besser geeignet. Koloriertes und meist strapazierteres  Haar dagegen braucht eine intensivere Pflege, denn schließlich muss die Farbe erhalten bleiben.

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3. Shampoo gehört nicht ins ganze Haar

Vor allem bei langen Haaren denken viele Menschen, sie müssten das Shampoo so großflächig verteilen, dass jedes einzelne Haar mit duftendem Schaum bedeckt ist. Doch das sollten Sie nicht tun, denn so dreckig wie sich die Haare manchmal anfühlen, der Großteil von Dreck und Talg sammelt sich nur am Haaransatz. Das Shampoo sollte also nur in die obere Kopfhälfte gegeben werden, um die Spitzen und den Rest der Haarpracht vor dem Austrocknen zu schützen. Denn Shampoos nehmen das Fett und die Feuchtigkeit aus den Haaren. Das Produkt nimmt beim Ausspülen die Oberfläche der Haare sowieso mit und reinigt diese schonend von Staub, Hautschuppen und Ähnlichem.  

4. Weniger ist mehr

Besonders Frauen möchten ihr Haar pflegen und gesund erhalten. Manchmal meinen wir es aber zu gut mit der Menge unseres Shampoos. Durch die Chemikalien in vielen Produkten können diese die Haut reizen und austrocknen. Die Menge eines Ein-Euro-Stücks sollte pro Haarwäsche vollkommen ausreichen. Sind die Haare sehr dick oder lang, so kann auch zu einer walnussgroßen Menge an Shampoo gegriffen werden.  Nebenbei spart man sich so auf lange Sicht auch Geld und Müll.

5. Conditioner in den Ansatz?

Um die Haare zu pflegen, greifen viele Leute zu sogenannten Conditionern. Diese sind Pflegespülungen, die zu mehr Feuchtigkeit und gesundem Haar führen sollen, indem die Schuppenschicht der Haare nach dem Waschen wieder geschlossen wird. Beim Conditioner reicht sogar nur eine haselnussgroße Menge, denn dieser sollte maximal in die unteren zwei Drittel der Haare eingearbeitet werden und ist somit nur für die Haarspitzen und -Längen gedacht. Auf keinen Fall sollten die Spülungen in die Kopfhaut eingearbeitet werden, denn dies führt zu weiterem Fetten des Ansatzes.

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6. Falsches Trocknen der Haare

Dass Hitze nicht die beste Methode ist, um die Haare schonend zu trocknen, ist mittlerweile bekannt. Doch auch das "Trockenrubbeln" mit dem Handtuch ist keine gute Alternative, denn im nassen Zustand sind die Haare noch brüchiger und empfindlicher. Durch das Reiben des Handtuchs wird die obere Schicht weiter aufgeraut - und das führt viel schneller zu Spliss. Wie Sie Ihre Haare schonend trocknen können, ohne Ihr Haar weiter zu strapazieren, lesen Sie in unserem Artikel.

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