Die Kontrollaktion fand am Donnerstag von 9 Uhr bis 13 Uhr auf einem Autobahnparkplatz der A3 zwischen Höchstadt und Erlangen statt. Der Parkplatz wurde gesperrt, um Raum für die Kontrollkräfte zu schaffen.

Drei Betroffene durften ihre Fahrten nach den durchgeführten Kontrollen nicht mehr fortsetzen, weil sie ihre Ladung mit gefälschten Spanngurten gesichert hatten.

Der Erste hatte damit 6000 Kilogramm schwere Stahlrohre gesichert, der Zweite einen 40-Tonner mit Fässern, die hochexplosive Chemikalien enthielten, beladen. Bei den Sicherungsgurten handelte es sich um Fälschungen der echten Gurte. Die originalen Sicherheitsgurte sind erheblich teurer und sicherer als die ungeprüften Exemplare. Außerdem sind sie im gewerblichen Güterverkehr unverzichtbar.

Der dritte Betroffene, der seine Fahrt nicht fortsetzen durfte, war der Fahrer eines Sattelzuges, welcher giftige flüssige Stoffe in Fässern transportierte. Während sein Berufskollege seine Fässer mit minderwertigen gefälschten Spanngurten gesichert hatte, rutschte seine Ladung völlig haltlos über die Ladefläche.

Die drei Männer mussten sich nach den Anzeigenaufnahmen für eine ordentliche Befestigung ihrer Ladungen kümmern, bevor sie an eine Weiterfahrt mit ihren Sattelaufliegern denken durften.