Am Mittwochmittag, 18. Februar 2026, erhielten mehrere Senioren in der Region Hettstadt bei Würzburg Anrufe von Betrügern. Dabei gaben sich die Täter als Ärzte aus und wollten an das Geld der Angerufenen gelangen.

Gegen 13 Uhr meldete sich ein Unbekannter telefonisch bei einer 84-jährigen Frau. Er behauptete, dass der Ehemann, der sich tatsächlich im Krankenhaus aufhielt, ein teures Medikament brauche. Durch weitere Einschüchterungsversuche und die Forderung nach einem Geldbetrag im sechsstelligen Bereich wollte der Anrufer die Seniorin zur Herausgabe von Geld und Vermögenswerten bewegen. Die Frau durchschaute jedoch die Betrugsmasche, reagierte misstrauisch und konnte einen finanziellen Schaden verhindern.

Kurz darauf erhielt ein 75-jähriger Mann ebenfalls einen ähnlichen Anruf. Auch in diesem Fall wurde versucht, durch die Trickbetrüger Bargeld oder Wertgegenstände zu erlangen. Der Versuch blieb jedoch erfolglos, da der Senior nicht darauf hereinfiel.


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Diese Vorfälle zeigen, wie schnell Betrüger am Telefon aktiv werden – und wie wichtig es ist, wachsam zu sein. Im Raum Mainfranken erkannten die Angerufenen die falschen Versprechen und blieben vor finanziellen Verlusten geschützt.

Zum Schutz vor Betrug gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Legen Sie auf, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Rufen Sie unter 110 die Polizei an und fragen selbst nach, ob ein Notfall vorliegt.
  • Die Polizei fordert nie dazu auf, Bargeld oder Wertsachen zu Hause bereitzulegen oder an Unbekannte zu übergeben.
  • Sie werden nie telefonisch von Polizei oder Justiz gebeten, Geld zu überweisen.
  • Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde. Die Polizei holt auch keine Wertsachen an der Haustür ab.
  • Täter können über die Telefonnummernanzeige jede beliebige Nummer anzeigen lassen. Die echte Polizei ruft nicht mit der 110 an und verwendet keine Vorwahl dazu.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld über solche Betrugsmaschen, um gemeinsam wachsam zu bleiben.

Mehr Informationen gibt es bei der Präventionskampagne Leg' auf! der Bayerischen Polizei (bayern.de). Dort finden Sie auch weitere Links wie (Ich schütze Oma und Opa) und (Chill mal Oma).

Ein Redakteur hat die vorliegende Polizeimeldung unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.