Ein Mähdrescher ist bei der Arbeit mit einem Strommast kollidiert, der daraufhin umknickte. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr Rottendorf am Montagnachmittag (13. Juli 2026) auf einem Feld bei Rothof (Landkreis Würzburg). Auf Nachfrage von inFranken.de bestätigt das Polizeipräsidium Unterfranken den Unfallhergang, wonach der Fahrer des Mähdreschers den Strommast offenbar versehentlich umgefahren hat. Durch herabhängende Stromleitungen sei daraufhin ein Feld in Brand geraten, wie die Feuerwehr in einem Beitrag in sozialen Medien schreibt.

Beim Eintreffen am Brandort habe der Einsatzleiter umgehend weitere Kräfte nachalarmiert. Insgesamt waren 50 bis 60 Kräfte der Feuerwehren Rottendorf, Estenfeld und Euerfeld im Einsatz, um den Ackerbrand zu löschen. "Die eingesetzten Löschfahrzeuge bekämpften den Brand von drei Seiten, während mit einem Pflug Brandschneisen in das Feld gezogen wurden", so die Feuerwehr in ihrem Einsatzbericht.

Stromversorgung von landwirtschaftlichen Gebäuden unterbrochen

Eine weitere Ausbreitung des Feuers habe so verhindert werden können, und der Brand sei schnell unter Kontrolle gebracht worden. Doch damit war die Arbeit nicht getan. Durch den umgeknickten Strommast war die Stromversorgung in umliegenden landwirtschaftlichen Gebäuden unterbrochen, die mit Hilfsgerät wiederhergestellt werden konnte. Damit war bei den heißen Außentemperaturen unter anderem die Belüftung der betroffenen Tierställe wieder sichergestellt.

"Im Laufe des Abends konnte der Energieversorger die Stromversorgung in den betroffenen Bereichen mithilfe von Netzersatzanlagen schrittweise wiederherstellen", heißt es im Feuerwehrbericht. Gegen 19 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Immer wieder kommt es bei dem trockenen Wetter der vergangenen Tage und Woche zu Wald- und Feldbränden. So brannte vor wenigen Tagen im Kreis Fürth ein Stoppelfeld, und im Kreis Ansbach brannte ein Raps- und Weizenfeld. Im Kreis Ansbach geriet während Erntearbeiten eine Ballenpresse in Brand.