Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete am Donnerstag (8. Januar 2026), wie aus einem Auto heraus Hundewelpen offensichtlich zum Verkauf angeboten wurden. Die Würzburger Polizei fand bei einer anschließenden Kontrolle zwei Welpen, die durch das Veterinäramt sichergestellt wurden.
Der Zeuge bemerkte laut Polizei um 12 Uhr, dass Hundewelpen aus einem parkenden Auto am Paradeplatz zum Verkauf standen. Eine Streife der Polizei Würzburg-Stadt fand bei der Kontrolle zwei in einem Karton befindliche Welpen im Fußraum des Wagens. Es handelte sich um geschätzte drei bis vier Wochen alte Malteser in schlechtem gesundheitlichen Zustand.
Das Ermittlungs-Team delegierte die Tiere zur Obhut ans Tierheim Würzburg, wo engagierte Tierschützer versuchen, die Welpen zu stabilisieren.
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Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um vier Männer im Alter von 26, 35, 45 und 57 Jahren, sowie eine 30-jährige Frau. Sie sehen sich nun mit mehreren Anklagen konfrontiert, einschließlich Verstößen gegen das Tierschutzgesetz.
Die unterfränkische Polizei warnt dringend davor, Welpen von unseriösen Anbietern über das Internet oder auf der Straße zu kaufen:
- Die angebotenen Tiere sind häufig zu jung, ungeimpft oder krank. Viele sterben deshalb früh und müssen intensiv tierärztlich behandelt werden. Durch die meist viel zu frühe Trennung von ihren Muttertieren, können die Welpen Verhaltensstörungen entwickeln.
- Jeder Kauf unterstützt tierschutzwidrige Zucht- und Transportbedingungen und finanziert den illegalen Handel.
- Der Käufer trägt rechtliche Risiken, da illegal erworbene Tiere beschlagnahmt werden können.
Ein Redakteur hat die vorliegende Polizeimeldung unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.