Ein Gartenhüttenbrand erschüttert den Würzburger Stadtteil Sanderau: Als die Flammen am Dienstagabend endlich gelöscht sind, stoßen Polizei und Feuerwehr auf eine tragische Entdeckung: Im Brandschutt wird eine Leiche geborgen.
Laut einem Nachtrag zur Mitteilung, die das Polizeipräsidium Unterfranken im Tagesverlauf versendet hatte, gibt es neue Informationen zur Identität der Leiche.
Erstmeldung vom 5.2.26, 19.10 Uhr: Feuer-Drama in Würzburg - Leiche wohl Besitzer der Hütte
Am Dienstagabend, 3. Februar 2026, gegen 19.30 Uhr, geriet eine Gartenhütte in der Stettiner Straße in Würzburg in Brand und brannte komplett ab. Laut Polizei Würzburg waren sowohl Polizei als auch Feuerwehr schnell vor Ort und konnten das Feuer löschen. Wie die Polizei bereits mitteilte, wurde am nächsten Morgen, Mittwoch, 4. Februar 2026, im Brandschutt eine tote Person gefunden.
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Nach neuen Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Verstorbenen vermutlich um den 44 Jahre alten Besitzer der Gartenhütte. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und zahlreiche Spuren gesichert. Der Polizei zufolge sollen die genauen Todesumstände sowie die Brandursache durch die weitere Auswertung der Spuren und das Ergebnis der Obduktion geklärt werden.
Die Stettiner Straße liegt im Stadtteil Sanderau in Würzburg, rund zwei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Die Straße ist bekannt für die Nähe zur Tectake Arena (früher s.Oliver Arena), mehreren Schulen und verschiedenen Freizeitmöglichkeiten.
Erstmeldung vom 5.2.26, 14.45 Uhr: Gartenhütte in Würzburg abgebrannt - unbekannter Toter gefunden
Eine Gartenhütte brennt vollständig nieder. Einen Tag später wird eine Leiche in der Hütte gefunden. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt.
Nach einem Schrebergartenbrand in Würzburg ist eine Leiche gefunden worden. Die Identität und Todesursache waren zunächst unklar, teilte die Polizei mit. Das Feuer brach am Dienstagabend (3. Februar 2026) gegen 19.30 Uhr aus und wurde von Feuerwehrkräften gelöscht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Erste Ermittlungen deuten auf einen technischen Defekt als mögliche Brandursache hin.
Die weiteren Ermittlungen laufen. Beim Brand am Dienstagabend waren die Berufsfeuerwehr Würzburg und die freiwilligen Feuerwehren Lindelbach und Randersacker mit einer Vielzahl an Einsatzkräften vor Ort. Die Löscharbeiten zogen sich über insgesamt circa eineinhalb Stunden hin.