Am Dienstag (03.05.2022) um die Mittagszeit musste die A7 bei Hausen im Landkreis Würzburg in beide Richtungen für zirka 20 Minuten gesperrt werden, weil ein Pferd in seinem Anhänger so randalierte, dass der Anhänger drohte umzukippen. Am Ende ging dann zum Glück alles gut aus, teilte die Verkehrspolizei Würzburg am Mittwoch mit.

Gegen 13.00 Uhr fuhr die 33-jährige Pferdehalterin mit ihrem Pferd auf der A7 in Richtung Kassel. Etwa auf Höhe der Gemeinde Hausen bemerkte sie, dass ihr Pferd im Anhänger augenscheinlich gesundheitliche Probleme hatte. Daraufhin hielt sie das Gespann auf dem Seitenstreifen an und öffnete die Heckklappe des Anhängers.

Auf der A7: Pferd randaliert im Anhänger

Das Pferd erschrak und sprang auf. Die Frau konnte laut Polizeibericht die Heckklappe gerade noch schließen und ein Ausbüchsen des Pferdes auf die Autobahn dadurch verhindern. Das Tier ließ sich jedoch nicht mehr beruhigen und tobte derart im Anhänger, dass dieser drohte, auf die Fahrbahn zu kippen.

Die A7 wurde deshalb in beide Richtungen gesperrt, um das Pferd gefahrenfrei aus dem Anhänger zu lassen.

Als dies erledigt war, ließ es sich, als wäre nichts passiert, über die Autobahn bis zur Anschlussstelle Gramschatz führen, wo es dann auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Erbshausen unter Hinzuziehung eines Tierarztes versorgt wurde. Das Pferd wurde dabei nur leicht an einem Hinterbein verletzt. Der Anhänger jedoch erlitt bei der Aktion einen Totalschaden.