Die Opfer werden meist auf der Suche nach Angeboten für lukrative Geldanlagen über professionell geschaltete Werbeanzeigen im Internet auf scheinbar seriöse Online-Trading-Plattformen aufmerksam. Hierbei werben die Betreiber der Plattformen nicht selten mit Prominenten (ohne deren Wissen oder Einverständnis) für entsprechende Anlageprodukte. Oftmals bieten diese Plattformen den Handel mit Kryptowährungen, Devisen und Aktien mit einer enormen Gewinnspanne in kurzer Zeit an. Dies verleitet die Opfer zu Überweisungen von zunächst geringen Geldbeträgen.

Nachdem virtuell hohe Gewinne suggeriert werden, weisen die "Anleger" Transaktionen von teils hohen Geldbeträgen an. Spätestens bei der Forderung von Auszahlungen der Gewinne, sind die Trading-Plattformen für den "Anleger" nicht mehr erreichbar. Tatsächlich werden die überwiesenen Geldbeträge von den Betreibern der Plattformen nicht für derartige Anlagen verwendet und sind somit für die Opfer verloren. In diesem Zusammenhang entstand im westmittelfränkischen Bereich in mindestens sieben Fällen ein Vermögensschaden von mehreren Hunderttausend Euro. Die entsprechenden Ermittlungsverfahren werden durch das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei geführt.

Die Kriminalpolizei warnt eindringlich vor der Betrugsmasche "Cybertrading" und bittet folgende Hinweise zu beachten:

- Seien Sie misstrauisch bei Angeboten im Internet, die hohe Gewinne in kurzer Zeit mit Geldanlagen versprechen!

- Hinterfragen Sie die angebotenen Geldanlagen gründlich und informieren Sie sich über unabhängige Quellen, vor allem im Hinblick auf die Seriosität der Anbieter und das angebotene Produkt!

- Lassen Sie sich nicht telefonisch zu Anlagen drängen!

- Lassen Sie sich nicht von Online-Werbung mit Prominenten leiten, diese kann auch vorgetäuscht sein!

- Lassen Sie nicht zu, dass Unbekannte mittels Software über das Internet auf Ihren PC zugreifen!

Weitere Hinweise zum Thema Anlagebetrug finden Sie unter dem Link https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/ oder auf den Seiten der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (www.bafin.de) und der Verbraucherzentralen (www.verbraucherzentrale.de).

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