Vor knapp einem Monat gab WhatsApp auf seinem Blog bekannt, dass Nachrichten, die an einen Kontakt weitergeleitet wurden ab sofort auch als weitergeleitete Nachrichten gekennzeichnet werden. Funktion soll den Usern dabei helfen, herauszufinden, ob die Nachricht tatsächlich vom Freund verfasst wurde oder eben nur weitergeleitet worden ist. Außerdem fordert der Messaging-Dienst seine Nutzer dazu auf, "genau zu überlegen", ob sie eine Nachricht weiter teilen möchten.


Cyber-Security-Firma entdeckt Schwachstelle

Die Firma "Check Point Software Technologies" wies in einer vom Unternehmen veröffentlichten Studie, auf die sich die New York Times bezieht, auf eine Sicherheitslücke hin. Demnach gebe es die Möglichkeit, sowohl den Inhalt weitergeleiteter Nachrichten als auch deren Absender nachträglich zu manipulieren. So könnte man theoretisch einer dritten Person eine Aussage unterjubeln, die von dieser so nie getätigt wurde. Dieser Vorgang sei jedoch nur über eine gehackte Version der App möglich.


WhatsApp reagiert

Das Unternehmen gab an, dass es auf Umwegen zwar möglich sei, eine solche Manipulation vorzunehmen. Gleichzeitig wurde aber daraufhin gewiesen, dass die Systeme zur Erkennung von Usern, die verfälschte Versionen von WhatsApp nutzen, funktionieren und solche Nutzer entfernt würden. Was die Cyber-Security-Firma aufgedeckt hat, habe nichts mit der End-to-end-Verschlüsselung zu tun. Diese stellt sicher, dass nur der Sender und Empfänger einer Nachricht diese auch lesen können.