Im unterfränkischen Schweinfurt hat ein alkoholisierter Autofahrer in der Nacht auf Donnerstag (31. Dezember 2020) gleich mehrere Unfälle verursacht. Dies berichtet die Polizei. Demnach teilte ein Zeuge der Polizei gegen 2.15 Uhr mit, dass ein Mensch in der Niederwerrner Straße auffällig an einem Fahrzeug hantiere. Als die Polizeistreife vor Ort eintraf, sprang der Verdächtige in das Fahrzeug und flüchtete. 

Bei der anschließenden Verfolgungsfahrt missachtete der Fahrer zwei rote Ampeln, ehe er eine Bordsteinkante rammte. Infolgedessen musste er anhalten und suchte dann zu Fuß das Weite. Der Mann konnte jedoch kurz darauf in der Kleiststraße aufgefunden werden, als er gerade versuchte, sich in einer Mülltonne zu verstecken. Der Grund seiner Flucht war wegen seiner deutlichen Alkoholfahne für die Polizisten schnell klar.

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Letztendlich stellte sich heraus, dass der 29 Jahre alte Ukrainer, der laut Polizei keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, mit dem Auto einer Bekannten unterwegs gewesen war. Mit diesem hatte er gleich mehrere Verkehrsunfälle verursacht. Zunächst rammte er in der Bodelschwinghstraße einen anderen Wagen und schob diesen auf einen Baum. Anschließend fuhr der Betrunkene auch noch ein Motorrad um.

In der Niederwerrner Straße wollte er dann seinen Wagen überprüfen und wurde dabei von jenem Zeugen beobachtet, der die Polizei verständigte. In der Bodelschwinghstraße wollte er zuvor sein verlorenes Kennzeichen einsammeln um unerkannt zu bleiben. Er hatte allerdings das Kennzeichen des angefahrenen Autos mitgenommen und sein eigenes an der Unfallstelle zurückgelassen.

Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich der Polizei zufolge auf mindestens 20.000 Euro. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde beim Fahrer eine Blutentnahme durchgeführt und das Unfallfahrzeug sichergestellt. Am Vormittag wurde der Ukrainer dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und ordnete die Unterbringung in einer Justizvollzugsanstalt an.

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