Der Dienstag (5. Mai 2026) endete für einen 43-Jährigen in einer Zelle der Polizei in Schweinfurt. Neben des Tatvorwurfs der exhibitionistischen Handlungen muss er sich nun auch wegen des Ausrufs einer verfassungsfeindlichen Parole verantworten.
Gegen 20 Uhr am Dienstagabend wurde eine Streife der Polizei Schweinfurt durch eine 52 Jahre alte Zeugin angesprochen. Die Frau hatte beobachtet, wie ein zunächst unbekannter Mann in der Elsa-Brändström-Straße in Schweinfurt wild uriniert hatte und dabei "an seinem Glied manipuliert" haben soll. Auch soll er mehrfach laut und deutlich eine verfassungsfeindliche Parole gerufen haben.
Öffentlich am Penis herumgespielt und verfassungsfeindliche Parolen gerufen
Im Zuge der Fahndung konnte die Polizei einen 43‑Jährigen antreffen, auf den die Beschreibung der Zeugin zutraf. Da den Beamten der Mann aus einem vorangegangenen Einsatz bei der Ex-Freundin des Tatverdächtigen bekannt war, wurde er in Gewahrsam genommen. Ein Richter bestätigte den Gewahrsam bis zum nächsten Tag.
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Wie das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet, muss sich der Tatverdächtige nun wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie exhibitionistischer Handlungen verantworten.