TTC Neu-Ulm - TSV Bad Königshofen 3:0.

Das Unterfangen ging gründlich schief, weil die Bad Königshöfer Topspieler ihre Maximalleistung nicht abriefen - im Gegensatz zu denen von Neu-Ulm. Am Ende langte es aber für beide Teams nicht, weil Grünwettersbach sich mit einem Sieg Platz 4 sicherte.

TSV-Trainer Akito Itagaki war All-in gegangen. Bastian Steger sollte es gegen den Franzosen Emmanuel Lebesson richten, Kilian Ort gegen den Portugiesen Tiago Apolonia, beide jeweils Europameister. Und wer weiß, vielleicht würde Filip Zeljko den russischen U21-Europachampion Vladimir Sidorenko überraschen.

Doch schon Steger geriet gegen Lebesson ins Hintertreffen. Ja, der 1. und der 3. Satz waren sehr eng, jeweils einer der Konkurrenten entschied einen Abschnitt mit 13:11 für sich. Aber in den Sätzen 2 und 4 dominierte klar der Franzose (11:7 und 11:5).

Ort kommt nicht ins Spiel

Kilian Ort stand dann gegen Apolonia schon unter Druck, durfte für den Traum von den Play-offs nicht verlieren. Doch Ort leistete sich zu viele Angabefehler und Bälle, die über die Platte hinaussegelten. Nur phasenweise gelang es ihm, den Portugiesen mit Schlägen auf dessen Rückhand in Bedrängnis zu bringen.

Meist schmetterte der Bad Königshöfer Führungen Apolonias hinterher; lediglich den 3. Satz gewann er mit 11:8, gab den 4. krachend mit 5:11 ab.

Der Traum von den Play-offs war ausgeträumt. Und auch das Duell Zeljko-Sidorenko taugte nicht mehr zur Überraschung. Der Königshöfer Kroate versuchte gegenzuhalten, spielte aber zu unkonstant. Im 2. Satz führte er mit 6:0 - um noch mit 7:11 zu verlieren. Gegner Sidorenko machte neun Punkte am Stück. Ähnlich, wenn auch nicht so klar, erging es Zeljko in Satz Nummer 3, den Neu-Ulms junger Russe klar mit 11:6 gewann.

So schließt der TSV die Saison auf dem 8. Platz ab: ein Rang, der wenig ausdrückt, wie erfolgreich die Spielzeit war. st