Viele Menschen suchen gerade ihren Freizeitspaß draußen im Schnee. Wie wir berichteten, herrscht in der Rhön geradezu ein Touri-Chaos.

Am Montagnachmittag (04.01.21) wurden nun innerhalb von zwei Stunden insgesamt drei Rodelunfälle aus Bischofsheim (Landkreis Rhön-Grabfeld) gemeldet. Dies berichtet die Polizeiinspektion Bad Neustadt an der Saale.

Rhön: Mehrere Verletzte durch Wintersportunfälle 

Was war den Betroffenen genau geschehen? Ein 27-Jähriger hob beim Überfahren einer tiefen Bodenwelle am Rothanglift mit seinem Schlitten leicht ab und schlug anschließend mit diesem wieder auf der Piste auf. Er verspürte daraufhin starke Schmerzen im Rückenbereich. Der von der Bergwacht zur Unfallstelle verbrachte Notarzt ließ den leicht Verletzten mit Verdacht auf Wirbelsäulenstauchung in den Campus Bad Neustadt bringen.

Ein 25-Jähriger vollführte auf einer für den Ski-Betrieb nicht freigegebenen Piste im Funk-Park des Arnsberglifts mehrere Sprünge auf einer Half-Pipe. Bei einem dieser Sprünge geriet er in Rücklage und fiel bei der Landung auf Arm und Rücken. Nach Erstversorgung durch den herbeigeholten Notarzt wurde er zur genaueren Untersuchung mit dem Rettungswagen in das Klinikum nach Bad Brückenau gebracht.

Einen ähnlichen Unfall hatte ein 22-Jähriger. Als er mit einem Schalensitz über einen Hügel fuhr und anschließend wieder aufprallte, klagte der junge Mann über starke Schmerzen am Steißbein. Nach der Erstversorgung durch die Bergwacht Rhön wurde er vom Rettungswagen zur Abklärung von Verletzungen in den Campus Bad Neustadt gebracht.

In Gera ist ein Mädchen traurigerweise bei einem Rodelausflug kürzlich verstorben.