Wegen des Anschlags bei einem Konzert in Manchester mit 22 Toten werden die Sicherheitsmaßnahmen bei Rock im Parkverschärft. So sollen die Festivalbesucher auf Taschen, Rucksäcke und alle anderen Behältnisse verzichten, wenn sie zu den Konzerten gehen. Das Mitbringen auf die Event Area ist bis auf weiteres ausdrücklich untersagt, erklärten die Veranstalter am Freitag.


Rock im Park 2017: So wird das Sicherheitskonzept verschärft

In einer Pressemitteilung wird um Verständnis gebeten. Doch die Maßnahmen seien für die Sicherheit auf dem Rockfestival mit rund 80.000 Besuchern unabdingbar.

Sämtliche nicht erforderlichen Gegenstände und Utensilien sollten unbedingt zuhause, auf den Campingplätzen oder im Auto gelassen werden.


Das ist auf dem Festival erlaubt

Auf dem Festivalgelände erlaubt sind neben persönlicher Kleidung nur Handys, Portemonnaies, Schlüsselbund und Gürtelbeutel oder Bauchtaschen. Damit sollen die Einlasskontrollen und Bodychecks erleichtert werden. Auch ein zeitiges Eintreffen vor dem Konzert ist laut Veranstaltern ratsam, denn die Kontrollen können unter Umständen dauern.

Nach Angaben der Veranstalter besteht das Sicherheitskonzept aus einer Vielzahl von Maßnahmen und Abläufen, die gemeinsam mit der Polizei und den zuständigen Sicherheitsbehörden entwickelt, abgestimmt und umgesetzt werden.

Darüber hinaus wird an die Festivalbesucher appelliert: "Je besser die Festivalbesucher sich an die Regeln und Vorgaben halten, desto wirkungsvoller, schneller und effektiver sind die Kontrollen am Eingang zu den Campingflächen und an den Einlässen ins Festivalgelände."



Zudem werden alle Besucher um erhöhte Aufmerksamkeit und Wachsamkeit gebeten. Bei Verdachtsmomenten sollen umgehend der Ordnungsdienst oder die Polizei verständigt werden.


Keine eigenen Getränke mehr


Außerdem sind eigene Getränke verboten - egal in welcher Packung. In den vergangenen Jahren konnten die Parkrocker noch Tetrapaks mit aufs Festivalgelände nehmen. Doch 2017 ist auch das untersagt. Die Veranstalter verweisen auf die kostenlosen Wasserstellen. Die eigenen Getränke können somit nur noch auf dem Zeltplatz getrunken werden.