Trucker verpasst Abzweigung auf A9 - und kracht ungebremst mit Laster in Leitplanke: Am Samstag (4. Juli 2020) ist es auf der A9 in den frühen Morgenstunden zu einem schweren Lkw-Unfall gekommen. Ein unentschlossener Lastwagenfahrer sorgte für erheblichen Sachschaden, teilte die Polizei mit.

Demnach war ein 55-jähriger Lkw-Fahrer aus Fürth auf dem rechten Fahrstreifen der A9 in Fahrtrichtung München unterwegs. Auf Höhe des Autobahnkreuzes Nürnberg wollte er die Hauptfahrbahn weiter Richtung München weiterfahren. Aus bislang ungeklärter Ursache erkannte der Trucker den Fahrbahnteiler der Abzweigung zwischen A9 und A3 zu spät und fuhr mittig ungebremst auf die Schutzplanke auf.

Zwischen A9 und A3: Lkw kommt mittig zum Stehen - 20.000 Euro Sachschaden

Hierbei walzte der Sattelzug rund 90 Meter der Schutzplanke nieder. Schwer beschädigt kam er dann mittig auf dieser zum Stehen.

Für die Dauer der Bergung von etwa fünf 5 Stunden musste die Tangente zur A3 sowie die rechte Spur der Hauptfahrbahn A9 gesperrt werden, damit der komplette Lkw-Zug durch einen Autokran wieder von der Schutzplanke gehoben werden konnte. Hierdurch kam es zu erheblichen Behinderungen.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro.

Nach einem weiteren Lkw-Unfall auf der A3 musste die Autobahn stundenlang gesperrt werden. Ein Lastwagen hatte Treibstoff verloren. Der entstandene Sachschaden ist immens.