Heimweg auf den Bahngleisen: Am frühen Samstagmorgen (9. Mai) machte sich ein 17-jähriger Teenager auf den Heimweg. Nahe des Bahnhofs Schwarzenbruck ging er mitten auf den Gleisen, auf denen zu diesem Zeitpunkt ein Güterzeug anrollte. Der Zugführer sah den jungen Mann, machte mit Achtungspfiffen auf sich aufmerksam und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Er konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr vermeiden.

Der fast 660 Meter lange Zug war zu dem Zeitpunkt mit 100 Stundenkilometern unterwegs und konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen - er erfasste den 17-Jährigen. Sofort setzte der Lokführer einen Notruf ab und die Notfallleitstelle der Bahn informierte die Bundespolizei. Mehrere Streifen fuhren zum Unfallort und suchten den jungen Mann, berichtet die Polizei. Die Beamten fanden ihn kurze Zeit später im Gleisbett.

Schlechte Wahl: Heimweg im Gleisbett

Ein alarmierter Notarzt stellte fest, dass der 17-Jährige schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde. Die Beamten nahmen die Ermittlungen auf und nehmen derzeit an, dass sich der 17-Jährige auf dem Heimweg nach Burgthann befunden hat. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen ihn wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Ebenfalls in Franken ereignete sich am Wochenende ein Verkehrsunfall zwischen einem Reh und einem Motorradfahrer.