Rock im Park ist am Freitag bei bestem Sommerwetter am Zeppelinfeld in Nürnberg gestartet. Bei 30 Grad im Schatten und 85.000 Besuchern begann das Rockfestival im Volkspark Dutzendteich.

Am Freitagabend vor dem Konzert der Toten Hosen dann die Hiobsbotschaft: Das Schwesterfestival Rock am Ring musste wegen einer Terrorwarnung unterbrochen werden. Die Polizei hatte die Räumung des Veranstaltungsbereichs des Festivals in der Eifel veranlasst. Für Rock im Park bestand laut Veranstaltern keine Gefahr.

Zuvor war in Nürnberg ausgelassen gefeiert worden. Am Nachmittag war die Eventarea des Festivals schließlich gefüllt, nachdem die ersten Katererscheinungen der Besucher abgeklungen waren. Schließlich sind viele bereits am Donnerstag angereist.

90 Bands auf drei großen Bühnen verwandeln das Gelände um den Volkspark Dutzendteich im Süden der Frankenmetropole in einen Hexenkessel. Jeden Tag werden rund 85.000 Parkrocker auf dem Festivalgelände erwartet.
Im Vorfeld des Festivals gab es viel Diskussionsstoff rund um die verschärften Sicherheitsvorkehrungen nach dem Terroranschlag in Manchester. So werden die Kontrollen an den Eingängen zum Eventbereich intensiviert. Zudem sollten die Besucher auf eigene Getränke und Taschen vor den Bühnen verzichten.

Erstmals beim größten Rockfestival Süddeutschlands gibt es auch einen Luxus-Campingplatz direkt hinter der Bühne.

Fotos: Zu Besuch bei den Edelcampern bei RIP

Am Freitag spielen unter anderem die BeatsteaksKraftklub und die Toten Hosen auftreten. Am Samstag und am Sonntag erwarten die Musikfans noch Rammstein, System of a Down und Bastille.


Zeitgleich findet auf dem Nürburgring das Zwillingsfestival "Rock am Ring" statt - beide Veranstaltungen sindmit insgesamt 175. 000 verkauften Tickets restlos ausverkauft. Im vergangenen Jahr musste das Festival in der Eifel wegen schweren Unwettern abgebrochen werden. dvd/dpa