Am Dienstag (19.04.2022) kontrollierte die Verkehrspolizei in enger Zusammenarbeit mit der Bereitschaftspolizei zahlreiche Verkehrsteilnehmer in der Nürnberger Innenstadt. Anlass war eine Schwerpunktaktion rund um das Thema "Fahrrad".

In der Zeit zwischen 10:00 Uhr und 16:00 Uhr fanden die Kontrollen insbesondere am Opernhaus, Burgberg, Gewerbemuseumsplatz und im Bereich des Hallplatzes/Kornmarktes statt. Ziel der Aktion war es, die Sicherheit für Fahrradfahrer zu erhöhen und damit die Zahl von Unfällen mit Beteiligung dieser Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu verringern.

Besonderes Augenmerk legte die Verkehrspolizei, die zusätzlich von Kräften der Nürnberger Bereitschaftspolizei unterstützt wurde, unter anderem auf die Überwachung des Rotlichtes, Beachtung des Fahrradschutzstreifens und das Telefonieren während der Fahrt. Die Beamten stellten zahlreiche Verstöße fest.

Alleine knapp einhundert Fahrradfahrer wurden mündlich beanstandet, weil die technische Ausstattung ihres Rades nicht regelkonform war. Rund 45 Radfahrer verwarnte die Polizei unter anderem, weil sie während der Fahrt telefonierten oder die Fußgängerzone befuhren.

Ebenso rügte die Polizei aber auch Autofahrer, die sich falsch verhielten, indem sie beispielsweise auf Radwegen parkten. Die Beamten stellten wiederholt Pkws fest, in denen Kinder nicht ausreichend gesichert waren. Einer der Verkehrsteilnehmer, dessen Kind nicht ordnungsgemäß angeschnallt war, war außerdem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Auch gegen die Beifahrerin desselben Pkws wurde ein Verfahren eröffnet, weil sie die Halterin des Autos ist und offenbar wusste, dass der Fahrer keinen Führerschein besitzt.

Die beanstandeten Verkehrsteilnehmer zeigten sich überwiegend einsichtig und wurden in Gesprächen auf mögliche Gefahrenquellen hingewiesen. Im Zusammenhang mit der Kontrollaktion teilte die Polizei außerdem Flyer an die Radfahrenden aus.

Erstellt durch: Lisa Hierl

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